Hans d. J., Michel, Anna und Ella Rab, Kinder des verstorbenen Heinz Rab aus Ehrl, bestätigen für sich und ihre Brüder Hans d. Ä. und Pankratz den Verkauf des geerbten Hofs in Ehrl für 57 fl. an Abt Johann V. Fabri und das Kloster Langheim, die den Hof, um Schaden von den Erben abzuwenden, anstelle des Heinz Voit aus Ehrl gekauft haben. Sie bestätigen weiter, dass ihre Vormünder und Freunde Hans König aus Schweisdorf und Hans Kunzmann aus Abermannsdorf (= Kaider) das nicht zur Schuldentilgung notwendige Geld erhalten und sinnvoll anlegen sollen und quittieren die Bezahlung von 25 fl. durch den Abt. Von dem Erlös sollten 7 fl. an den Spitalmeister zu Scheßlitz gehen, 7 fl. an die Oberin des Schwesternkonvents ebendort und 18 fl. an Hans Heidenreich aus Wattendorf zur Begleichung von Schuldforderungen gehen. Siegelbitte geht an Paul von Schaumberg auf dem Knopsberg zu Lichtenfels. - Siegler: Schaumberg, Paul von
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Hans d. J., Michel, Anna und Ella Rab, Kinder des verstorbenen Heinz Rab aus Ehrl, bestätigen für sich und ihre Brüder Hans d. Ä. und Pankratz den Verkauf des geerbten Hofs in Ehrl für 57 fl. an Abt Johann V. Fabri und das Kloster Langheim, die den Hof, um Schaden von den Erben abzuwenden, anstelle des Heinz Voit aus Ehrl gekauft haben. Sie bestätigen weiter, dass ihre Vormünder und Freunde Hans König aus Schweisdorf und Hans Kunzmann aus Abermannsdorf (= Kaider) das nicht zur Schuldentilgung notwendige Geld erhalten und sinnvoll anlegen sollen und quittieren die Bezahlung von 25 fl. durch den Abt. Von dem Erlös sollten 7 fl. an den Spitalmeister zu Scheßlitz gehen, 7 fl. an die Oberin des Schwesternkonvents ebendort und 18 fl. an Hans Heidenreich aus Wattendorf zur Begleichung von Schuldforderungen gehen. Siegelbitte geht an Paul von Schaumberg auf dem Knopsberg zu Lichtenfels. - Siegler: Schaumberg, Paul von
Kloster Langheim, Urkunden 1259
Urkunden des Klosters Langheim (A 135/I) Lade 192 Nr. 123
Kloster Langheim Urkunden 1513 II 3
Kloster Langheim, Urkunden
Kloster Langheim, Urkunden >> Aktenplan Kloster Langheim >> Urkunden
03.02.1513
Kloster Langheim, Urkunden
Pergament
Urkunden
ger
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster
Ehrl (Lk Bamberg)
Schweisdorf (Lk Bamberg), König Hans
König, Hans, Schweisdorf (Lk Bamberg)
Kaider (Gde. Schwabthal, Lk Staffelstein), Kunzmann Hans
Kunzmann, Hans, Kaider (Gde. Schwabthal, Lk Staffelstein)
Ehrl (Lk Bamberg), Rab Heinz
Rab, Heinz, Ehrl (Lk Bamberg)
Ehrl (Lk Bamberg), Rab Hans d. J.
Ehrl (Lk Bamberg), Rab Hans d. Ä.
Ehrl (Lk Bamberg), Rab Pankratz
Ehrl (Lk Bamberg), Rab Michel
Ehrl (Lk Bamberg), Rab Anna
Ehrl (Lk Bamberg), Rab Ella
Rab, Hans d. Ä., Ehrl (Lk Bamberg)
Rab, Hans d. J., Ehrl (Lk Bamberg)
Rab, Pankratz, Ehrl (Lk Bamberg)
Rab, Michel, Ehrl (Lk Bamberg)
Rab, Anna, Ehrl (Lk Bamberg)
Rab, Ella, Ehrl (Lk Bamberg)
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster, Abt Johann V. Fabri genannt Strauß
Scheßlitz (Lk Bamberg), Spital
Scheßlitz (Lk Bamberg), Spitalmeister
Scheßlitz (Lk Bamberg), Schwesternkonvent
Wattendorf (Lk Bamberg), Heidenreich Hans
Heidenreich, Hans, Wattendorf (Lk Bamberg)
Schaumberg, Paul von
Lichtenfels, Knopsberg
Lichtenfels, Schaumberg (adel. Fam.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:34 MESZ
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