Bischof Gerhard von Würzburg nimmt den Ritter Eberhard von Hardheim zu einem Erbburgmann auf der Feste Homburg (Hohenburg) an und setzt ihm und seinen männlichen Erben eine jährliche Gült von 10 fl. aus, zu reichen an Martini von den dort fallenden Renten oder von der Kellerei daselbst, bis er oder seine Nachfolger ihm 100 fl. reichen werden, die sie im Umkreis von ein oder zwei Meilen um die Feste in Gütern oder Gülten anlegen oder dafür Eigengut aufgeben und als Burglehen empfangen sollen.
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Bischof Gerhard von Würzburg nimmt den Ritter Eberhard von Hardheim zu einem Erbburgmann auf der Feste Homburg (Hohenburg) an und setzt ihm und seinen männlichen Erben eine jährliche Gült von 10 fl. aus, zu reichen an Martini von den dort fallenden Renten oder von der Kellerei daselbst, bis er oder seine Nachfolger ihm 100 fl. reichen werden, die sie im Umkreis von ein oder zwei Meilen um die Feste in Gütern oder Gülten anlegen oder dafür Eigengut aufgeben und als Burglehen empfangen sollen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 2329 (Bl. 3v-4r)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Grafschaft Wertheim >> Zentralverwaltung >> Kanzlei, Registratur, Archiv >> Kanzlei, Registratur, Archiv >> Kopiar zu Hardheimer Archivalien ("Registratur der Laden Hartheim anno domini 1546 geschriben")
1394 Oktober 5 (Geben zu Wurtzburg am montag nach sant Franciscen tag nach Christi geburt dreyzehenhundert jar und darnach in dem vier und nainzigsten jare.)
Bl. 3v-4r
Urkunden
Aussteller: Bischof Gerhard von Würzburg
Empfänger: Ritter Eberhard von Hardheim
Siegler: Bischof Gerhard von Würzburg
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Hardheimer Registratur
Empfänger: Ritter Eberhard von Hardheim
Siegler: Bischof Gerhard von Würzburg
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Hardheimer Registratur
Kopiar zu Hardheimer Archivalien ("Registratur der Laden Hartheim anno domini 1546 geschriben")
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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