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Angelegenheiten der Lohmühle des Rotgerbers Johann Jacob Schneider zu Siegen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.12. Bergbau und Mühlen
1761-1784, 1810
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, der dortigen Rentkammer, dem Unterdirektorium und dem Justizrat Schenck zu Siegen wegen der Gesuche des Rotgerbers Johann Jacob Schneider zu Siegen um Erteilung einer Konzession zur Errichtung einer Lohmühle (1761-1763); Informationsanzeige der Hammerhütter Hammergewerken zu Siegen wegen der vom Rotgerber Schneider zu erbauenden Lohmühle (1763); Rechtsstreit zwischen den Hammerhütter Hammergewerken zu Siegen und dem Rotgerber Schneider zu Siegen wegen der Schädlichkeit der unter der Siegbrücke zu erbauenden Lohmühle für das Wehr bzw. für den Stadtbrückenteich, mit Rechtsgutachten der Juristischen Fakultät zu Marburg (1763-1764); Rechtsstreit zwischen dem Rotgerber Otto Mittlers zu Siegen und dem dortigen Rotgerber Johann Henrich Schneider & Konsorten wegen des eigenmächtigen und gesetzwidrigen Abbruchs einer gemeinschaftlichen Lohstampfmühle und deren Umwandlung in eine Lohmahlmühle (1779); Gesuch des Johann Henrich Schneider und Johann Henrich Müncker zu Siegen um Überlassung von Bauholz (1779-1784); Gesuch des Johann Jacob Schneider und des Johannes Oechelhäuser zu Siegen um Anlegung einer Lohmühle bei der herrschaftlichen Mahlmühle (1810); Beschwerden des Fabrikanten Adam Albert Dresler sowie der Wollentuch- und Strumpfweber und anderer Einwohner zu Siegen über das Gesuch des Johann Jacob Schneider und des Johannes Oechelhäuser zu Siegen um Anlegung einer Lohmühle bei der herrschaftlichen Mahlmühle (1810); Handriss der Siegenschen Stadtmühlen und ihrer Umgebung (1810). Korrespondenten u.a.: J. L. Winter (Siegen), J. H. Jung (Siegen), Justizrat Schenck (Siegen), Justizrat von Rauschard (Dillenburg), Bierbrauer (Dillenburg), Spanknabe (Dillenburg), Johann Franz Utsch (Siegen), von Preuschen (Dillenburg), Justizrat M. Dresler (Siegen), Wilhelm V. Prinz von Oranien, Lorsbach (Dillenburg), Fabrikant Adam Albert Dresler (Siegen), Friedrich Jüngst (Siegen), Thomas Schenck (Siegen), Martin Boerner junior (Siegen), Witwe A. J. Holtzklau (Siegen), Notar Friedrich Heinrich Kohl (Siegen), Amtsrichter Schenck (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.