[Grenzreceß] Im Jahre 1473 am Donnerstag der Pfingstwoche sind Zwistigkeiten entstanden zwischen Henneke von Buchwaldt, Hinrichs Sohn, und dem Abt Johann von Reinfeld wegen etlicher strittiger Wiesen und Weiden zwischen des ersteren Dorfe Muggesfelde und des letzteren Dorfe Tensfeld, [die folgendermaßen beigelegt werden]: In dem auf der Feldmark beider Dörfer liegenden Moor sind von alters her etliche Wiesen vom Volkesberghe bis zum Graben gewohnheitsrechtlich so gewesen, wie sie jetzt ausgelegt (neu gemaket unde uthgesticket) sind und die weiterhin von den Tensfeldern genutzt und gehegt werden sollen, weiterhin etliche Wiesen, über die nicht feststeht (unwontelike wische), die neu ausgerodet und in Gebrauch genommen sind. diese sollen gänzlich enthegt (vornichten) und niedergelegt werden zu einer gemeinsamen Freiweide für beide Dörfer, wo sie ihr Vieh gehn und stehn lassen können. Zeugen: Lüder Rumohr, Wulf Poggwisch, Hens' Sohn, Henneke und Otto Walstorp, Gebrüder, Godzik Wensin, Jurghes Krummendiek, Amtmann zu Segeberg, Detlef Wittorp und Detlef Gronewolt. Siegelankündigung für Henneke von Buchwaldt. Gegeben 1473 in der Pfingstwoche.