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Weimarische Zeitung, Nr. 245, 19.10.1873, S. 2: „Fräulein Marie Schulz, welche seit etwa 10 Jahren dem Verbande des Großh. Hoftheaters angehörte, ist aus demselben ausgeschieden und hat am 16. Oktober die Bühne zum letzten Male […] betreten. Die Rolle der ‚Christel,‘ in welcher Frl. Schulz wiederholt aufgetreten, gibt der liebenswürdigen Künstlerin Gelegenheit, ihr anmuthiges Talent in schönster Weise zu entfalten und den reizenden Humor, die tiefe Innigkeit ihres Gemüthslebens sowie die anspruchslose Natürlichkeit ihres Wesens zur Geltung zu bringen. Das Publikum verabschiedete sich von Frl. Schulz in äußerst herzlicher Weise; bei dem ersten Aufgehen des Vorhangs von dem bis auf den letzten Platz gefüllten Hause lebhaft begrüßt, wurde die Künstlerin wiederholt nach jedem Aktschluß gerufen; zahlreiche Bouquets wurden ihr von allen Seiten dargebracht. Die Künstlerin war sichtlich bewegt von den Ovationen, welche ihr den Dank des Publikums aussprachen für die trefflichen Leistungen, durch welche sie dasselbe stets erfreut hatte.“