Philipp Voit von Salzburg, Domherr zu Würzburg und Landrichter des Herzogtums zu Franken, beurkundet den Verlauf eines Rechtsstreits vor dem Landgericht wegen der Veste in Veitshöchheim, die zwischen dem Kloster St. Stephan und seinem Pächter Johannes Steinheimer auf der einen Seite sowie Heinrich Schenk von Rossberg auf der anderen Seite strittig ist. Das Landgericht weist die Klage des Heinrich Schenk ab. Am donerstag nach Assumptionis Marie 1498. Aussteller: Landrichter. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Philipp Voit von Salzburg, Domherr zu Würzburg und Landrichter des Herzogtums zu Franken, beurkundet den Verlauf eines Rechtsstreits vor dem Landgericht wegen der Veste in Veitshöchheim, die zwischen dem Kloster St. Stephan und seinem Pächter Johannes Steinheimer auf der einen Seite sowie Heinrich Schenk von Rossberg auf der anderen Seite strittig ist. Das Landgericht weist die Klage des Heinrich Schenk ab. Am donerstag nach Assumptionis Marie 1498. Aussteller: Landrichter. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 631
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 64 / 134f
Registratursignatur/AZ: 489 (18. Jh.); 1497 / 1 (18. Jh.); Co 3 x 11 (18. Jh.); V n 6 [...] (18. Jh.); L 8 D 1 N 62 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1498 August 16
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Landrichter; an Hanffäden anhängendes Landgerichtssiegel, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 546h
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 546h
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Voit von Salzburg, Philipp, Würzburg, Domherr und Landrichter
Lande, Peter vom, Würzburg, Landgericht, Anwalt
Herloch, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Schenk von Rossberg, Heinrich
Schenk von Rossberg, Eberhard
Schenk von Rossberg, Agnes
Redwitz, Konrad von, Würzburg, Domherr
Eberwein, Konrad, Würzburg, Landgericht, Anwalt
Steinheimer, Johannes
Steinheimer, Elisabeth
Raueneck, Heinrich von
Raueneck
Margarete von
Teuschlein, Georg
Cressin, die
Würzburg, Domstift, Kanoniker
Würzburg, Landrichter
Würzburg, Landgericht, Anwalt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Burg
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Hof
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Acker
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Kemenate
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Haus
Löwenhof (abgeg. Gem. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Hof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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