Wolff Gerhart, Oberschultheiß, Johann von Schuetzen, Unterschultheiß und Schöffe, und Cloß Hebel, Johannes Hecker, Wendel Weydtman, Peter Haan, Marx Riepp, Rießhennß Johann, Theiss Hennkel, Feyen Closs, Theiss Donges, Johann Wenz der Jüngere und Hans Konrad Krug, Schöffen des Gerichts zu Mosbach und Biebrich, bekennen, daß Hans Konrad Zieschenbach und Anna, seine Frau, an Johann Konrad Rumpfeldt, Keller des Hospitals Klarenthal, 3 Gulden Jahreszins für 60 Gulden Kapital verkauft und dieselben auf genannte Liegenschaften in Biebrich - Mosbach versichert haben.
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Wolff Gerhart, Oberschultheiß, Johann von Schuetzen, Unterschultheiß und Schöffe, und Cloß Hebel, Johannes Hecker, Wendel Weydtman, Peter Haan, Marx Riepp, Rießhennß Johann, Theiss Hennkel, Feyen Closs, Theiss Donges, Johann Wenz der Jüngere und Hans Konrad Krug, Schöffen des Gerichts zu Mosbach und Biebrich, bekennen, daß Hans Konrad Zieschenbach und Anna, seine Frau, an Johann Konrad Rumpfeldt, Keller des Hospitals Klarenthal, 3 Gulden Jahreszins für 60 Gulden Kapital verkauft und dieselben auf genannte Liegenschaften in Biebrich - Mosbach versichert haben.
18, U 127
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1601-1700
1618 November 17
Original, Papier, Biebricher Gerichtssiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen zue Mossbach Dinstag nach dem Tag S. Martini episcopi, war der sieben zehendte Tag Monats Novembris ... 1618
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ