Gemeinschaftsausschuss
Vollständigen Titel anzeigen
A Rep. 231 Nr. 659
Registratursignatur: A Rep. 231 Nr. A 63/003
A Rep. 231 OSRAM GmbH/ KG
A Rep. 231 OSRAM GmbH/ KG >> 1. Hauptverwaltung >> 1.4. Personalverwaltung
1933 - 1937
Enthält u.a.: Sitzungsniederschriften: 21. September 1933: Beurlaubung von Angehörigen der Wehrverbände, die während der regelmäßigen Arbeitszeit dienstlich herangezogen werden, Richtlinien bei notwendig werdenden Entlassungen, Ersatz der Frauenarbeit durch Männer, Ausübung des "deutschen Grußes" bei OSRAM, Wiederaufleben der OSRAM Kommandantitgesellschafts-Stipendien.- 25. Oktober 1933: Zuschuss bei Verschickung von Lohnempfängern, Entlassung von Juden, die unter die Beamtenklausel fallen, Auswahl der Stipendiaten, Kasino-Zusammenlegung, Bücherei, Bücher über Hitlers Rede, Werksicherheitsdienst, Teilnahme von SA-Leuten an einem Luftschutzkurs in Oranienburg.- 15. Dezember 1933 - Zuschuss bei Verschickung von Lohnempfängern, Kasino-Zusammenlegung, Beitragssammlung im Betrieb, Einführung einer Kündigungsfrist für gewerbliche Arbeitnehmer, Ersatz weiblicher Kräfte durch Männer, Abkehrgeld für heiratende weibliche Arbeitnehmer.- 06. Februar 1934: Regelung der Werkspeisung.- 12. März 1934: Ärztliche Untersuchungen bei Neueinstellungen von Arbeitern, Lehrlings-Ausbildung, Anrechnung der Kampfzeit für alte SA-Männer, Lohnaufbesserung für Küchenpersonal, Reinemache- und Frühfrauen.- Bekenntnis zur NSDAP.
Archivale
Alterthum, Hans; Dr.
Juden, Entlassung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:55 MEZ