Georg Karl [von Fechenbach], Bischof zu Würzburg und Herzog zu Franken (volle Titulatur), belehnt nach dem Tod von Bischof Franz Ludwig [von Erthal] Johann Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg, Kapitular und Kustos der Domstifte Augsburg und Würzburg, hochfürstlich-würzburgischer Geheimer Rat, Generalvikar und geistlicher Regierungspräsident, für sich selbst und als Bevollmächtigten seines von der Pflicht des persönlichen Erscheinenes befreiten Bruders Anton Schenk Graf von Stauffenberg mit einigen 1690 beim Tod von Hans Wilhelm von Streitberg dem Bischof von Würzburg und dem Hochstift Würzburg heimgefallenen Zehnten und Gefällen als Rittermannlehen: ein Drittel des Zehnten zu Hohenpölz, die Hälfte des Zehnten zu Reckendorf auf dem Gebirge und zwei Drittel des Zehnten zu Neuendorf mit einem Hof zu Kalteneggolsfeld (Kalten Egersfeld) zusammen mit allen Rechten und Gerechtigkeiten und Zu- und Eingehörungen. Die Gefälle und Zehnten hatte Markwart Sebastian Schenk von Stauffenberg, Bischof von Bamberg, für sich und die ganze Familie der Schenken von Stauffenberg von einem der Vorgänger des Ausstellers mit einem Kaufbrief vom 18. November 1692 mit Zustimmung des Domkapitels gekauft und waren nach seinem Tod an seine Brüder Maximilian Gottfried Schenk und Johann Philipp Schenk Freiherren von Stauffenberg und nach deren Tod an Adam Sigismund Schenk und Karl Christoph Schenk Freiherren von Stauffenberg übergegangen. Nach deren Tod kamen die Gefälle und Zehnten an Karl Christof Schenk Freiherr von Stauffenberg und schliesslich an Johann Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg und Anton Schenk Graf von Stauffenberg. Die Lehenschaften, Rechte und Gewohnheiten des Bischofs von Würzburg, seiner Nachfolger und des Fürstentums Würzburg bleiben davon unbeeinträchtigt.
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Georg Karl [von Fechenbach], Bischof zu Würzburg und Herzog zu Franken (volle Titulatur), belehnt nach dem Tod von Bischof Franz Ludwig [von Erthal] Johann Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg, Kapitular und Kustos der Domstifte Augsburg und Würzburg, hochfürstlich-würzburgischer Geheimer Rat, Generalvikar und geistlicher Regierungspräsident, für sich selbst und als Bevollmächtigten seines von der Pflicht des persönlichen Erscheinenes befreiten Bruders Anton Schenk Graf von Stauffenberg mit einigen 1690 beim Tod von Hans Wilhelm von Streitberg dem Bischof von Würzburg und dem Hochstift Würzburg heimgefallenen Zehnten und Gefällen als Rittermannlehen: ein Drittel des Zehnten zu Hohenpölz, die Hälfte des Zehnten zu Reckendorf auf dem Gebirge und zwei Drittel des Zehnten zu Neuendorf mit einem Hof zu Kalteneggolsfeld (Kalten Egersfeld) zusammen mit allen Rechten und Gerechtigkeiten und Zu- und Eingehörungen. Die Gefälle und Zehnten hatte Markwart Sebastian Schenk von Stauffenberg, Bischof von Bamberg, für sich und die ganze Familie der Schenken von Stauffenberg von einem der Vorgänger des Ausstellers mit einem Kaufbrief vom 18. November 1692 mit Zustimmung des Domkapitels gekauft und waren nach seinem Tod an seine Brüder Maximilian Gottfried Schenk und Johann Philipp Schenk Freiherren von Stauffenberg und nach deren Tod an Adam Sigismund Schenk und Karl Christoph Schenk Freiherren von Stauffenberg übergegangen. Nach deren Tod kamen die Gefälle und Zehnten an Karl Christof Schenk Freiherr von Stauffenberg und schliesslich an Johann Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg und Anton Schenk Graf von Stauffenberg. Die Lehenschaften, Rechte und Gewohnheiten des Bischofs von Würzburg, seiner Nachfolger und des Fürstentums Würzburg bleiben davon unbeeinträchtigt.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 446
II Burggrub c 28b
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Burggrub und Greifenstein
1790 Juni 14
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Fechenbach, von; Georg Karl, Fürstbischof von Würzburg und Herzog von Franken [1795-1802]
Schenk von Stauffenberg, Damian Hugo Friedrich Anton; (Wilflinger Linie), Graf, Geheimrat, Oberstallmeister, 1735-1803
Schenk von Stauffenberg, Maximilian Gottfried; (Amerdinger Hauptstamm), 1646-1699
Schenk von Stauffenberg, Philipp Adam Sigismund; (Amerdinger Hauptstamm), Hofrat, Oberamtmann zu Senftenberg, 1688-1724
Schenk von Stauffenberg, Sebastian Karl Christoph; (Amerdinger Hauptstamm), Kämmerer, Oberamtmann, Oberhofmeister, Landrichter, 1692-1762
Streitberg, von; Hans Wilhelm, auf Strössendorf, Burggrub und Greifenstein (1625-1690)
Augsburg A; Domstift; Domkapitulare
Augsburg A; Domstift; Domkustoden
Bamberg BA; Hochstift; Fürstbischöfe
Franken, Herzogtum
Hohenpölz, Heiligenstadt BA; Zehnt
Kalteneggolsfeld, Heiligenstadt BA; Güter
Neuendorf MSP; Zehnt
Reckendorf, Heiligenstadt BA; Zehnt
Würzburg WÜ; Domstift; Domkapitulare
Würzburg WÜ; Domstift; Domkustoden
Würzburg WÜ; Hochstift
Würzburg WÜ; Hochstift; Fürstbischöfe
Würzburg WÜ; Hochstift; Geheime Räte
Würzburg WÜ; Hochstift; Generalvikare
Würzburg WÜ; Hochstift; Regierungspräsidenten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:45 MESZ
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