1355, 8. Indiktion, im 3. Jahr des Pontifikats Innozenz VI., am 10. März, "que fuit feria quinta post dominicam qua cantatur Oculi", um die dritte Stunde, im Dorfe Laurenziberg ("Bergen"), Mainzer Diözese, vor dem Wohnhof des Edelknechts Walter von Laurenziberg ("Bergen"), wo das Dorfgericht zu tagen pflegt, vor dem Vogt (Edelknecht Eberhard von "Gudinberg") und den Hübnern (Ulrich von Frankfurt ("Ulricus von Frankenfort"), "Kuppelirs Eidam", und "Dylo Metzeier"), vor Notar und Zeugen: Verkaufen der Edelknecht Heinrich von Laurenziberg ("Bergen") u.s. Fr. "Lysa" zu Erbe Mariengreden zur Präsenz 1 Mark Kölner Pfennige Ewiggült, fällig an Martini, spätestens bis in die vier Weihnachtstage zu Mainz aus 5 Joch Weingarten und Ackerland (in einem Stück) an der "Dymbach" (an dem genannten Vogt und Johannes, "Kuppelins Eidam"), die Konrad Dromersheimer ("Cunradus Dromyrsheymer") (der jenen Zins reicht) und seine Erben von ihm für 1 Mark Kölner Pfennige Zins in Bestand haben. - Zeugen: Peter "Fude" von Gau-Algesheim ("Alginsheim"), Werner, Sohn des Edelknechts Walter, und "Nycolaus Roytfoys". -. Zur weiteren Sicherung dieser Gült verlegen die Eheleute außerdem im Dorfe Ockenheim, unter dem Baum, da das Dorfgericht tagt, vor Schultheiß ("Cunradus Neude") und Schöffen ("Petrus Sweyz" und "Emercho Kuchenmeyster") 3 Joch Ackerland in dieser Dorfmark an der "Blacken an dem Halcrutze" (an "Halpsteder" und Johannes "Kuppelin"). S.: Das Geistliche Gericht zu Mainz; Gerlach, Pleban zu Ockenheim; Ritter Simon von Liebenstein. Zeugen: Die Edelknechte Eberhard von "Gudinberg", "Wernherus Antzilman", Eberhard Rauch und Peter Marschalk. Geschrieben von dem Notar "Johannes Ulrici de Frisinga" im Auftrag des Geistlichen Gerichts.

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