"Hauptsächliche Observationes contra Judaismum, gentem maledictam christiano - sanguisugam", geheftet, Blatt 1-148
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 287 Bü 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 287 Deutscher Orden, Regierung Mergentheim: Judenschaft im Meistertum
Deutscher Orden, Regierung Mergentheim: Judenschaft im Meistertum >> 1500 - 1649
1530-1742
Enthält u.a.: Auszüge aus den Hofratsprotokollen betreffend Huldigung von Juden und Ausfertigung von Schutzbriefen, Akten betreffend Verehrungen der Judenschaft an den Deutschmeister, Schutzerneuerungen 1658 ff, ferner insbesondere Blatt 6-9: Abschrift des Judenschutzbriefs des Deutschmeisters Ludwig Anton o.J. [1685], Blatt 10-13: Gutachten betreffend die Nachsteuerhinterziehung des Judenobervorgängers Callmann Model, o.J. Blatt 14: Auszug aus einem Judenschutzbrief des Hauses Mergentheim, 1530. Blatt 41-42: Consultatio de Judaeis aut ehiminandis auf salten de eorum salso conduetu (eulgo Schutzbrief) himitande, anno 1663 a quodam er condirectoribus ordinis Teutonici [Zusatz des Registrators: aut Domino de Aupringen aul Domino de Boiholz] ad P. Coneionatorem contra Judaeos in cathedra Coguenlem exarata manu propria. Blatt 43-44 Deslgeichen Abschrift. Blatt 65-66 Korrelation des Hofrats J.W. Bernhard über den von Hofrat Dr. Seibein geführten Inquisitionsprozess contra Judaeos wegen Münzvergehen, d.d. 29. Januar 1691: Blatt 76-81 Bericht des Archivars Franz Simon Molitor wegen der jüdischen Nachsteuer zu Mergentheim d.d. 20. Februar 1705 (mit geschichtlichen Darlegungen). Blatt 82-83 Verzeichnis der im Meistertum gesch??? Juden an der Tauber, am Neckar und zu Aub, wonach die erneuerten Schutzbriefe ausgefertigt worden, d.d. 1. September 1756 s. auch Fasz. 296.12). Blatt 84-91: Vorstellung des Archivars Molitor an den Präsidenten Freiherrn von Kageneck wegen der Ansetzung der Kopulation der ältesten Tochter des Obervorgängers Callmann Model auf einen Freitag, d.d. Mergentheim 21. Januar 1708. Blatt 121-131, 140: Akten betreffend den Judeneid
1 Heft, 148 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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27.11.2025, 15:43 MEZ
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- 1500 - 1649 (Gliederung)