Goessen Stecke und Johann van den Loe regeln eine finanzielle Angelegenheit: Goessen Stecke, Erbmarschall von Kleve, bekundet, Herrn Johann van den Loe, Ritter, sein Drittel der Kaernespeyen (Kaeruespeyen? Karpfenschleuse??) und der Fischereien gegenüber Perrich (Werrich? oder Rheinberg?) (tegen Berick (Verick?)) gelegen mit allem Zubehör erblich verkauft zu haben; dem vorg. Johann van den Loe gehören bereits zwei Drittel. Stecke hat vermittels Stecks Diener Hermann Merwyck von Johann van den Loe den Kaufpreis von 550 rheinischen Goldgulden bekommen; diese 550 Goldgulden bringt Merwyck zu Jacob von Hackfort (Hackfoirt) und dessen Ehefrau Lutgerd von Raesfeld, um dort einen Brief von 550 Goldgulden auszulösen. Aus dem gekauften Drittel der Kaeriaespeyen wird Johann van den Loe 33 Goldgulden jährlicher Rente erheben; vorher haben Jacob von Hackfort und seine Frau Lutgard von Raesfeld diese Rente bezogen, jetzt haben sie van den Loe den Brief übertragen und übergeben. Diese Rente von 33 Goldgulden wird Johann von dem Loe solange beziehen, bis die vestinghe (Beglaubigung?) geschehen ist und dazu das vorg. Drittel der Kaeruespeyen von [Ansprüchen der] Allit Pijssen und Heinrich Pijssen und von allen anderen Lasten befreit ist, was Stecke gelobt. Johann van dem Loe soll wiederum Goessen Stecke seinen Brief über 1.000 Goldgulden übergeben, in dem Stecke Johann van dem Loe seinen Zehnten zu Hiesfeld (hijstuelt) und den oben genannten Brief von 550 Goldgulden und den 33 Goldgulden auf Jacob van Hackfort und seine Frau Lutghert sprechend versetzt hat. die dan gegeuen to Inden Jair onsses heren dusent vierhondert virIndseuentich op den neisten maennendaich na Inuentioniß ste crucis 1474 Mai 9