Konsens sämtlicher sechs Fürsten zu Schwarzenberg von beiden Linien zu der vom seligen Fürsten Joseph zu Schwarzenberg schon anno 1832 genehmigten Fundierung einer katholischen Pfarrei zu Marktbreit durch Abtretung des herrschaftlichen so genannten Missionshauses mit Scheuer und Garten, dann durch Übernahme der seitherigen, teilweise erhöhten Geld- und Naturalbezüge des Kuratus auf die fürstlichen Revenuen.
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Konsens sämtlicher sechs Fürsten zu Schwarzenberg von beiden Linien zu der vom seligen Fürsten Joseph zu Schwarzenberg schon anno 1832 genehmigten Fundierung einer katholischen Pfarrei zu Marktbreit durch Abtretung des herrschaftlichen so genannten Missionshauses mit Scheuer und Garten, dann durch Übernahme der seitherigen, teilweise erhöhten Geld- und Naturalbezüge des Kuratus auf die fürstlichen Revenuen.
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 3102
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> C. Urkunden aus der Gemeinsamen Registratur >> C.4. Geistlichkeit
1839 Juni 8
Ausfertigung.
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Reg. IV.2 Marktbreit
Ausstellungsort: Wien
Ausstellungsort: Wien
Schwarzenberg, Joseph II. Fürst zu (geb. 1769, gest. 1833)
Wien (Österreich), Ausstellungsort
Marktbreit (Lkr. Kitzingen), Pfarrei
Marktbreit (Lkr. Kitzingen), Missionshaus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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