Gutshaus Marienhof und Gut Dewitz
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N20-1032 N20-1023 N20-1024 N20-1023
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N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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März 2003
Enthält u.a.: Gutshaus Marienhof und Gut Dewitz (10 km NO von Burg Stargard) Das GH ist ein schlichter eingeschossiger, 9-achs. verputzter Ziegelbau mit Krüppelwalmdach und in der Mitte mit mehreren Schleppgauben. Der rechte Dachteil wurde verändert und sicher auch der Eingangsbereich. Das Kellergeschoss ist durchgehend. Das GH ist trotz Teilsanierung zum Abriss vorgesehen. Vor dem Haus ist ein Rondell mit zweiseitiger Zufahrt. Im Umfeld noch einige alte Stallungen und Landarbeiterkaten. Die ehem. Domäne wurde bis 1926 von Familie Stürmann bewirtschaftet; dann übernahm sie Hans Wolter (1867-1943). Der Sohn Werner Wolter setzte die Bewirtschaftung von 1941-1945 fort. Domäne Dewitz pachtete Hans Wolter 1930 für den Sohn Ulrich Wolter (1900-1995). Das GH wurde 1999 vom Neuerwerber abgerissen. Die Stallungen werden noch landwirtschaftlich genutzt. Das GH war ein zweigeschossiger und 9-achs. Putzbau mit Mansarddach, das jeweils vier Gauben mit Spitzgiebelverdachung besaß. Der 3-achs. Mittelrisalit war mit Giebel versehen, drei Fenstern und Okulus. Der Teich an der Gartenfront ist z. T. noch vorhanden, der Park ist stark dezimiert und verwildert.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ