Das Kapitel von Adalbert zu Aachen, vertreten durch Johann de Jonequoy als Inhaber der Zehnten, Renten und Gerechtsame des Erstern in der Bend von Olne, Grafschaft Daelheim, schließt mit Junker Johann von Hommeren, Herrn von Fraipont zur Schlichtung ihres vor dem hohen Rat von Brabant geführten Prozesses hinsichtlich der Fischerei in der die Herrschaft Olne (wo das Kapitel Grund und Jurisdiktion= Herrscher ist) durchfließenden Wasser (Vesdre) einen Vergleich, wodurch den Herren von Fraipont die Fortübung ihres altherkömmlichen Fischereigerechtsame in diesem Gewässer zu Olne (mit zwei Fischern und einem Diener) bestätigt und sie dagegen nur verpflichtet seien sollen, den Schöffen zu Olne jährlich einen Fisch, wie hergebracht, (nachdem die zwei für den Meyer und den Boten bestimmt gewesenen Fische abgelöst worden) zu liefern. "Actum in der Stadt Aachen, am dreizehenden tagh des Monats Aprilis im Jahre sechzehnhundert und zwei"
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Das Kapitel von Adalbert zu Aachen, vertreten durch Johann de Jonequoy als Inhaber der Zehnten, Renten und Gerechtsame des Erstern in der Bend von Olne, Grafschaft Daelheim, schließt mit Junker Johann von Hommeren, Herrn von Fraipont zur Schlichtung ihres vor dem hohen Rat von Brabant geführten Prozesses hinsichtlich der Fischerei in der die Herrschaft Olne (wo das Kapitel Grund und Jurisdiktion= Herrscher ist) durchfließenden Wasser (Vesdre) einen Vergleich, wodurch den Herren von Fraipont die Fortübung ihres altherkömmlichen Fischereigerechtsame in diesem Gewässer zu Olne (mit zwei Fischern und einem Diener) bestätigt und sie dagegen nur verpflichtet seien sollen, den Schöffen zu Olne jährlich einen Fisch, wie hergebracht, (nachdem die zwei für den Meyer und den Boten bestimmt gewesenen Fische abgelöst worden) zu liefern. "Actum in der Stadt Aachen, am dreizehenden tagh des Monats Aprilis im Jahre sechzehnhundert und zwei"
AA 0081 Aachen, St. Adalbert, Rep. u. Hs. (AA 0081)
Aachen, St. Adalbert, Rep. u. Hs. (AA 0081) >> 1. Rep. u. Hs. >> Kopiar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Von großer und deutlicher Hand mit kalligrafischer Ausschmückung der Anfangszeilen der einzelnen Urkunden, enthält auf auf 185 Seiten 46 Urkunden, von 1553-1648, 1748 in chronologischer Aufeinanderfolge. Eine Übereinstimmung der Nummern der Originale und der Kopien nachweisende Zuordnung mit der Beglaubigung des Notars Leonard Xaver Malmandier ist beigefügt.
1602 April 13
Diverse Registraturbildner
Urkunde
P.p. 61; C.p. 205
Kopiar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Von großer und deutlicher Hand mit kalligrafischer Ausschmückung der Anfangszeilen der einzelnen Urkunden, enthält auf auf 185 Seiten 46 Urkunden, von 1553-1648, 1748 in chronologischer Aufeinanderfolge. Eine Übereinstimmung der Nummern der Originale und der Kopien nachweisende Zuordnung mit der Beglaubigung des Notars Leonard Xaver Malmandier ist beigefügt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.1. A - D (Tektonik)
- 1.2.1.1. Aachen (Tektonik)
- 1.2.1.1.1. St. Adalbert (Tektonik)
- Aachen, St. Adalbert, Rep. u. Hs. AA 0081 (Bestand)
- 1. Rep. u. Hs. (Gliederung)
- Kopiar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Von großer und deutlicher Hand mit kalligrafischer Ausschmückung der Anfangszeilen der einzelnen Urkunden, enthält auf auf 185 Seiten 46 Urkunden, von 1553-1648, 1748 in chronologischer Aufeinanderfolge. Eine Übereinstimmung der Nummern der Originale und der Kopien nachweisende Zuordnung mit der Beglaubigung des Notars Leonard Xaver Malmandier ist beigefügt. (Archivale)