Hartich Plessen zu Kampen und Valentin Dalldorf zu Wotersen, Reimer Wylde und Michel Kreye in Höddichflete, königliche Untertanen, Eggert Dorn samt Peter Möller im Heiligenstedter Dorf bekunden, dass vor ihnen der alte Johann Dorn in Beke in des Klosters Itzehoe Recht bekannt hat: Er sei, als vor etwa 30 Jahren Detlef Walstorp wegen Heilwig von Ahlefeldt zu Heiligenstedten Ding und Recht gehalten, ein Vorsprake gewesen. Da sei der Acker, der jetzt von den Hoiken angesprochen, der Heilwig von Ahlefeldt zuerkannt worden, weil sie von jeher das Recht an Hals und Hand sowie ihren gebührenden Hofdienst davon gehabt und den gebrochenen Deich durch alle ihre Lansten gebessert hat. Plessen und Dalldorf siegeln auf Bitten ihres Schwagers Jürgen von Ahlefeldt zu Heiligenstedten. d.d. to Hylligensteden, dynxstags vor der gebort Christi.
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Hartich Plessen zu Kampen und Valentin Dalldorf zu Wotersen, Reimer Wylde und Michel Kreye in Höddichflete, königliche Untertanen, Eggert Dorn samt Peter Möller im Heiligenstedter Dorf bekunden, dass vor ihnen der alte Johann Dorn in Beke in des Klosters Itzehoe Recht bekannt hat: Er sei, als vor etwa 30 Jahren Detlef Walstorp wegen Heilwig von Ahlefeldt zu Heiligenstedten Ding und Recht gehalten, ein Vorsprake gewesen. Da sei der Acker, der jetzt von den Hoiken angesprochen, der Heilwig von Ahlefeldt zuerkannt worden, weil sie von jeher das Recht an Hals und Hand sowie ihren gebührenden Hofdienst davon gehabt und den gebrochenen Deich durch alle ihre Lansten gebessert hat. Plessen und Dalldorf siegeln auf Bitten ihres Schwagers Jürgen von Ahlefeldt zu Heiligenstedten. d.d. to Hylligensteden, dynxstags vor der gebort Christi.
LASH, Urk.-Abt. 127.13 Nr. 23
Urk.-Abt. 127.13 Itzehoer Güterdistrikt: Gut Heiligenstedten
Urk.-Abt. 127.13 Itzehoer Güterdistrikt: Gut Heiligenstedten >> 1 Urkunden
1564
Enthält: Ausfertigung, Pergament, 2 Siegel fehlen
Verzeichnung
1564 Dezember 19 Heiligenstedten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ