Geheime Verhandlungen zwischen Nürnberg und der fränkischen Ritterschaft über einen Bund der Reichsstädte mit Fürsten und Adel zum Schutz von Religion, Freiheit und Justiz 1582/3 + 1588/9
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Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet und 35 neue Laden, Akten 13
S VII L 122
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet und 35 neue Laden, Akten
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet und 35 neue Laden, Akten >> 7-farbiges Alphabet, Akten >> II. Einungen, Städtebündnisse
1582-1588
enthält u.a.: Darin:
1582 August 13, [Nürnberg]
Die Älteren des Rats der Stadt Nürnberg weisen ihren Rat und Advokaten JUD Johann Herel, der mit Schreiben vom 8. August an den Ratsfreund Endres Imhof über den Verhandlungsstand wegen Besetzung der Feldmarschalls-Stelle beim Landsberger Bund berichtet hatte, folgendermaßen an:
1. soll die ursprünglich beabsichtigte Besetzung mit Ernst von Mandeslohe wegen der daran geknüpften Bedingungen Kurfürst [Augusts] zu Sachsen, seines Herrn, nicht weiter verfolgt werden;
2. soll versucht werden, die Stelle mit Adrian von Wulffen zu besetzen, der sich durch Mittelspersonen bei Imhof dazu angeboten und zugesichert hat, gegebenenfalls aus seinen kursächs. Bestallungen auszuscheiden, und der der Kriegsschreiber der Stadt Nürnberg als erfahrener Kriegsmann bekannt sei;
3. soll der Adressat die übrigen Bundesstände - Bamberg, Würzburg etc. - im genannten Sinn zu beeinflussen versuchen;
4. soll der Adressat über die Reaktion des Kurfürsten von Trier auf ungen. Handlungen des landsbergischen Bundes-Kanzlers berichten.
1582 August 13, [Nürnberg]
Die Älteren des Rats der Stadt Nürnberg weisen ihren Rat und Advokaten JUD Johann Herel, der mit Schreiben vom 8. August an den Ratsfreund Endres Imhof über den Verhandlungsstand wegen Besetzung der Feldmarschalls-Stelle beim Landsberger Bund berichtet hatte, folgendermaßen an:
1. soll die ursprünglich beabsichtigte Besetzung mit Ernst von Mandeslohe wegen der daran geknüpften Bedingungen Kurfürst [Augusts] zu Sachsen, seines Herrn, nicht weiter verfolgt werden;
2. soll versucht werden, die Stelle mit Adrian von Wulffen zu besetzen, der sich durch Mittelspersonen bei Imhof dazu angeboten und zugesichert hat, gegebenenfalls aus seinen kursächs. Bestallungen auszuscheiden, und der der Kriegsschreiber der Stadt Nürnberg als erfahrener Kriegsmann bekannt sei;
3. soll der Adressat die übrigen Bundesstände - Bamberg, Würzburg etc. - im genannten Sinn zu beeinflussen versuchen;
4. soll der Adressat über die Reaktion des Kurfürsten von Trier auf ungen. Handlungen des landsbergischen Bundes-Kanzlers berichten.
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Or. Perg. (Brief) m. eingehängtem Verschluß, S unter Papierdecke.
Äußere Beschreibung: Or. Perg. (Brief) m. eingehängtem Verschluß, S unter Papierdecke.
Herel, Johann Jud
Imhof, Endres
Mandeslohe, Ernst von
Sachsen, Kurfürst [August] zu
Wulffen, Adrian von
Franken, Ritterschaft
Landsberg am Lech (Lkr. Landsberg am Lech), Bund
Bamberg
Würzburg
Trier, Kurfürsten von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
- 35 neue Laden und 7-farbiges Alphabet (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet und 35 neue Laden, Akten (Bestand)
- 7-farbiges Alphabet, Akten (Gliederung)
- II. Einungen, Städtebündnisse (Gliederung)