Herzogin Katharina von Sachsen-Lauenburg geb. von Braunschweig-Wolfenbüttel, Gemahlin des Herzogs Magnus I. von Sachsen-Lauenburg, gelobt für sich und ihren Gemahl, nachdem im vergangenen Sommer der ihr und ihrem Gemahl in Ratzeburg ausgehändigten Leibzuchtsverschreibung des Gustavs I. Wasa, König von Schweden, des Gemahls ihrer Tochter Katharina, seitens der Ritter Laurenz Sigesson, Hulger Carlson und Birger Nilson, einige Siegel gemangelt und diese Ritter versprochen hätten, bei ihrer und ihrer Tochter Ankunft in Stockholm eine neue Leibzuchtsverschreibung mit voller Beglaubigung ihr auszustellen und nachdem nun König Gustav I. Wasa eine völlig beglaubigte ihr ausgestellt hat, dass sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland und Übergabe der letzteren an ihren Gemahl die erste und die Verschreibung der Gesandten dem Hermann Iserhot für König Gustav I. Wasa ausliefern will. Unterschrift: myt myner egen hant. d.d. Stockholme sunabendes nach Michaelis a der mijndertzahl ein und dertich.
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Herzogin Katharina von Sachsen-Lauenburg geb. von Braunschweig-Wolfenbüttel, Gemahlin des Herzogs Magnus I. von Sachsen-Lauenburg, gelobt für sich und ihren Gemahl, nachdem im vergangenen Sommer der ihr und ihrem Gemahl in Ratzeburg ausgehändigten Leibzuchtsverschreibung des Gustavs I. Wasa, König von Schweden, des Gemahls ihrer Tochter Katharina, seitens der Ritter Laurenz Sigesson, Hulger Carlson und Birger Nilson, einige Siegel gemangelt und diese Ritter versprochen hätten, bei ihrer und ihrer Tochter Ankunft in Stockholm eine neue Leibzuchtsverschreibung mit voller Beglaubigung ihr auszustellen und nachdem nun König Gustav I. Wasa eine völlig beglaubigte ihr ausgestellt hat, dass sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland und Übergabe der letzteren an ihren Gemahl die erste und die Verschreibung der Gesandten dem Hermann Iserhot für König Gustav I. Wasa ausliefern will. Unterschrift: myt myner egen hant. d.d. Stockholme sunabendes nach Michaelis a der mijndertzahl ein und dertich.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 646
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1531
Enthält: Ausfertigung, Pergament, mit angehängtem Siegel des Ausstellers
Verzeichnung
1531 September 30 Stockholm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ