. Johannes Hymmen, Chirurg, Anna Catharina Hermanni, geb. Hymmen, Valentin Pückell und Anton Hinkel als Vormünder, Kinder der Eheleute Hymmen, Johann Heinrich Ziegler als Kurator der Witwe Hermanni, Leonhard Strenge namens seiner Ehefrau, dann auch C.F.W. Scheurer, Johann Ludwig Wachs, für sich und seine Schwester Margaretha Elisabetha Scheurer, Johannes Matthias Grimm namens des Carl Franz von Wachs gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar, dann alle hymmenschen Gläubiger
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. Johannes Hymmen, Chirurg, Anna Catharina Hermanni, geb. Hymmen, Valentin Pückell und Anton Hinkel als Vormünder, Kinder der Eheleute Hymmen, Johann Heinrich Ziegler als Kurator der Witwe Hermanni, Leonhard Strenge namens seiner Ehefrau, dann auch C.F.W. Scheurer, Johann Ludwig Wachs, für sich und seine Schwester Margaretha Elisabetha Scheurer, Johannes Matthias Grimm namens des Carl Franz von Wachs gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar, dann alle hymmenschen Gläubiger
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
zahlreiche Rechnungen, Urteile, Kommissionsprotokolle (ab 1730),
Laufzeit: 1730, 1773-1800, 1825
Quad. 32 (= Nr. 3651): vorinstanzliche Akten (1771)
Anspruch auf Erlass eines Promotorials des Inhaltes, dass die bekl. Vorinstanz die beantragte und bisher verzögerte Separierung der Vermögensmassen der Eheleute Hymmen, da aus der Hinterlassenschaft des Vaters Hymmen ein erhebliches Erbe zu erwarten ist, hingegen die Mutter Hymmen auf Grund ihrer Verschwendungssucht Passiva gemacht hatte, vornimmt, dann Anspruch auf Erstellung einer Bilanz des hymmenschen Vermögens, dann Anspruch auf Erlass einer Ediktalladung des Inhaltes, dass alle hymmenschen Gläubiger sich am RKG melden sollen, um ihre Ansprüche gegen den Nachlass geltend zu machen und Anschlag der Ediktalladung in Wetzlar, Frankfurt und Köln, Anspruch gegen den Magistrat auf Schadensersatz wegen der Verletzung der Obervormundschaftspflichten, die darin gegeben waren, dass der Magistrat nicht gegen die Verschwendung der Ehefrau Hymmen nach dem Tode Hymmens vorgegangen ist, indem der Magistrat die Vermögensituation wieder herstellt, wie sie zum Zeitpunkt des Todes des Hymmen gegeben war
Laufzeit: 1730, 1773-1800, 1825
Quad. 32 (= Nr. 3651): vorinstanzliche Akten (1771)
Anspruch auf Erlass eines Promotorials des Inhaltes, dass die bekl. Vorinstanz die beantragte und bisher verzögerte Separierung der Vermögensmassen der Eheleute Hymmen, da aus der Hinterlassenschaft des Vaters Hymmen ein erhebliches Erbe zu erwarten ist, hingegen die Mutter Hymmen auf Grund ihrer Verschwendungssucht Passiva gemacht hatte, vornimmt, dann Anspruch auf Erstellung einer Bilanz des hymmenschen Vermögens, dann Anspruch auf Erlass einer Ediktalladung des Inhaltes, dass alle hymmenschen Gläubiger sich am RKG melden sollen, um ihre Ansprüche gegen den Nachlass geltend zu machen und Anschlag der Ediktalladung in Wetzlar, Frankfurt und Köln, Anspruch gegen den Magistrat auf Schadensersatz wegen der Verletzung der Obervormundschaftspflichten, die darin gegeben waren, dass der Magistrat nicht gegen die Verschwendung der Ehefrau Hymmen nach dem Tode Hymmens vorgegangen ist, indem der Magistrat die Vermögensituation wieder herstellt, wie sie zum Zeitpunkt des Todes des Hymmen gegeben war
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Gliederung (Tektonik)
- Altes Reich (Tektonik)
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- Reichskammergericht (Bestand)
- 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar (Gliederung)
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