Prälaten, Ritterschaft und Landschaft, bekunden, dass sie Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt auf dem Partikular-Landtag zu Homberg von d.H. a...
Vollständigen Titel anzeigen
465
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1571 - 1640
1622 Januar 18
Pergament, mit 13 Unterschriften und vier lose beiliegenden angehängten Siegeln
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Prälaten, Ritterschaft und Landschaft, bekunden, dass sie Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt auf dem Partikular-Landtag zu Homberg von d.H. am 20.10.1619 eine Landrettungssteuer bewilligt haben. Da wegen der Kriegsgefahr die Beitreibung der Ziele nicht möglich war, hat der Landgraf nun der Aufnahme eines Darlehens durch die Stände zugestimmt. Prälaten, Ritter- und Landschaft bevollmächtigen daher für die Prälaten Melchior von Lehrbach, Amtmann zu Grünberg, Johann Kiezel, Dr. iur. utr. und Vizekanzler der Universiät Gießen, für die Ritterschaft Georg Riedesel, Hofmarschall und Geheimer Rat, Georg Bernhard von Hertingshausen, Jägermeister, und Eberhard Schenk zu Schweinsberg sowie für die Städte Jakob Stelzer, Bürgermeister zu Darmstadt, Simon Dietrich, Bürgermeister zu Gießen, Balthasar Stumm, Bürgermeister zu Alsfeld und Adam Beneher, Bürgermeister zu Grünberg das Darlehen aufzunehmen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Unterschrifts- und Siegelankündigung von Dr. theol. Johann Winkelmann, Rektor, Superintendent und Professor zu Gießen, für die Prälaten, Johann Georg Schenk zu Schweinsberg, Erbschenk zu Hessen, Johann Wolfgang Weitolshausen gen.Schrautenbach, Ritter, Rat und Hauptmann zu Gießen, Wilhelm Schetzel von Merzhausen, Oberforstmeister zu Romrod und Hans Philipp von Buseck gen. Münch für die Ritterschaft sowie Johann Jakob Reuß, M. Heinrich Medicus, Jost Bücking, Konrad Hauß, Stadtschreiber zu Darmstadt, Gießen, Alsfeld und Grünberg, Georg Schwarz, Georg Christoph Helf, Jost Günner und Kaspar Wenix, Bürgermeister zu Nidda, Zwingenberg, Homberg/Ohm und Homberg v.d.H., für die Städte
Vermerke (Urkunde): Siegler: Unterschrifts- und Siegelankündigung von Dr. theol. Johann Winkelmann, Rektor, Superintendent und Professor zu Gießen, für die Prälaten, Johann Georg Schenk zu Schweinsberg, Erbschenk zu Hessen, Johann Wolfgang Weitolshausen gen.Schrautenbach, Ritter, Rat und Hauptmann zu Gießen, Wilhelm Schetzel von Merzhausen, Oberforstmeister zu Romrod und Hans Philipp von Buseck gen. Münch für die Ritterschaft sowie Johann Jakob Reuß, M. Heinrich Medicus, Jost Bücking, Konrad Hauß, Stadtschreiber zu Darmstadt, Gießen, Alsfeld und Grünberg, Georg Schwarz, Georg Christoph Helf, Jost Günner und Kaspar Wenix, Bürgermeister zu Nidda, Zwingenberg, Homberg/Ohm und Homberg v.d.H., für die Städte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ