Verkehr mit Sprengstoffen und Zündmitteln überwiegend allgemeinAlter Titel: Anordnung von Sicherheitsmaßnahmen zur Verhütung von Unglücksfällen
Vollständigen Titel anzeigen
LA Is A, 910
LA Is A Landratsamt Iserlohn A
Landratsamt Iserlohn A >> 05.00.00 ÖFFENTLICHE SICHERHEIT UND ORDNUNG >> 05.06.00 UNFALLVERHÜTUNG
1920 - 1938
Enthält: Enth.u.a.: Sprengen von Baumwurzeln, 1920; Beschlagnahme von Sprengstoffen und militärischen Beständen; Revision von Sprengstofflagern; Verhütung des Mißbrauchs von Sprengstoffen und Sicherung gegen Diebstahl; Verordnung betreffend die polizeiliche Genehmigung zur Herstellung, zum Vertrieb und zum Besitz von Sprengstoffen sowie zu deren Einführung aus dem Auslande, 1921; Sprengstoffbeförderung mit Lastwagen; Füllung und Abgabe von Reklame- und anderen Luftballons in Ladengeschäften, 1926; Abhalten von Übungs-, Preis- und Wettschießen und die Anlage von Schießständen; Statistik der Schießsportvereine u.a. Kleinkaliberschießklubs in Ergste, Letmathe und Evingsen, 1927; Überblicke über die sicherheitspolizeilichen Erfordernisse bei Gelegenheit der Schützenfeste im Landkreis Iserlohn, 1929; Richtlinien für Kleinkaliberschießsportvereine, 1930; Belehrung der Jugend in der Ersten Hilfe bei Unglücksfällen, 1931; Verzeichnisse über den durchschnittliche Bestand der im Privatbesitz befindlichen Spreng- und Zündmittel im Landkreis Iserlohn, 1934; Bericht über die Explosion eines Sprengstofflagers der Rheinisch-Westfälischen Kalkwerke in Letmathe, 1934.
Landratsamt
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ