Mutung, auch Erwerbung und Veräußerung folgender kurpfälzischer Lehen durch die niederadeligen Besitzerfamilien (hauptsächlich Horneck von Hornberg, von Gemmingen und von Adelsheim): ein Drittel an Schloß und Städtchen Maienfels, Zinse und Gefälle in Gochsen, ein Drittel am Großen und Kleinen Zehnt in Stein am Kocher und Kochertürn, ein Viertel an Vogtei und Gericht in Eschenau, ein beim Hochstift Speyer stehendes Kapital von 1000 Gulden etc.
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Mutung, auch Erwerbung und Veräußerung folgender kurpfälzischer Lehen durch die niederadeligen Besitzerfamilien (hauptsächlich Horneck von Hornberg, von Gemmingen und von Adelsheim): ein Drittel an Schloß und Städtchen Maienfels, Zinse und Gefälle in Gochsen, ein Drittel am Großen und Kleinen Zehnt in Stein am Kocher und Kochertürn, ein Viertel an Vogtei und Gericht in Eschenau, ein beim Hochstift Speyer stehendes Kapital von 1000 Gulden etc.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 72 Nr. 2044
72 Spezialia von Adelsheim 044
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 72 Lehen- und Adelsarchiv
Lehen- und Adelsarchiv >> Spezialia >> A >> Adelsheim
1549-1726
Großherzogliches Justizdepartement, Lehenhof
3 cm
Archivale
Adelsheim, Familie von
Gemmingen, Familie von
Horneck von Hornberg, Familie
Eschenau, Obersulm HN; Vogtei und Gericht
Gochsen, Hardthausen am Kocher HN; Gefälle
Kochertürn, Neuenstadt am Kocher HN; Zehnt
Maienfels, Wüstenrot HN; Schloß
Maienfels, Wüstenrot HN; Stadt
Stein am Kocher, Neuenstadt am Kocher HN; Zehnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:07 MESZ