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Quittung der Türkensteuer - Erheber für das Oberfürstentum Hessen an den Deutschen Orden über bezahlte Türkensteuer (= ein Zwölftel des jährlichen...
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Urk. 37 Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II]
Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II] >> 1531-1540
1533 Janaur 21
Abschrift, 16. Jahrhundert, Papier, ohne Siegel.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1533 Dienstag nach Sebastiani
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Quittung der Türkensteuer - Erheber für das Oberfürstentum Hessen an den Deutschen Orden über bezahlte Türkensteuer (= ein Zwölftel des jährlichen Einkommens, wie die anderen vom Adel), beträgt: für das Deutsche Haus in Marburg 261 fl. vier Albus sechs Heller, für Dienstboten ein fl. elf Albus zwei Heller, für Schiffenberg elf fl. zwei Albus vier Heller, für die Pietanz des Hauses St. Elisabeth 25 fl. 24 Albus zwölf Heller, für Kirchhain vier fl. drei Heller, für die Unterthanen in Gossfelden, Anzefahr und Stedebach 24 fl. 18 Albus drei Heller, für die Untertanen in Seelheim und Schonbach 55 fl. 23 Albus zwei Heller.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.