Die Pfleger Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] und Markus Schäler sowie der Hofmeister Theodor Keßler des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] verleihen dem Gastwirt Zu St. Veit [abgegangene Wirtschaft, Bereich Neue Straße nördlich Adlerbastei 5 (ehemals Lange Straße 51)] und Ulmer Bürger Georg Mürdel auf Lebenszeit 1 Jauchert Acker in Ulm vor dem Gögglinger Tor [abgegangen, früher meist Glöcklertor genannt, Bereich nordwestlich vor Neue Straße 22] beim Ziegelstadel. Er gehört zu den Äcker, die dem Spital nach dem Tod des Johann Peter Molfenter, des Schwagers des Beliehenen, heimgefallen sind. Der Beliehene hat den Acker in gutem Kulturzustand zu halten und darf nichts davon verpfänden oder verkaufen. Dem Spital muss er davon jährlich 3 Imi Ulmer Maß des Getreides, das auf dem Acker angebaut wird, liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung und nach seinem Tod fällt der Acker wieder an das Spital zurück.