Herzog Heinrich von Sachsen belehnt den Rittmeister Karl Ferdinand von Schiecken mit dem Sattelhof im Dorf Groß Lissau und diversen anderen Lehnsstücken in Groß und Klein Lissau, wie sie zuvor Friedrich von Maschwitz, dessen Sohn Otto von Maschwitz, dessen Witwe Anna Maria Schlegel, deren Mann Alexander von Schiecken (Stiftsrat von Wurzen und Domdekant von Meissen) sowie zuletzt dessen drei Söhne Alexander, Dietrich und Georg Friedrich von Schiecken bisher zu Lehen besaßen und die laut Kaufvertrag von 1722 Februar 27 Karl Ferdinand von Schiecken von Eustachius von Brösigk gekauft hat, zu rechtem Mannlehen und bestimmt dessen Bruder Karl Dietrich Lebrecht von Schiecken zu Schwerz sowie ferner Hans Friedrich von Schiecken zu Golm und Dietrich von Schiecken zu Quetz im Todesfall zur Lehnsnachfolge. Zeugen: Georg Karl Pflugk zu Ehrenhain (Geh, Rat und Kanzler), Dr. jur. Johann Franz Born zu Schönau, Groitzsch und Wildenborn (Domherr von Merseburg), Christian Wilhelm von Burkenroda zu Kötzschau (Domherr), Heinrich Karl von Tümpling zu Blosien (Regierungs-Assistent und Domherr von Merseburg) und andere. den Zwanzigsten Monats Tag Novembris nach Jesu Christi Unsers Lieben Herrn und Seeligmachers Geburth im Ein Tausend Siebenhundert und Ein und Dreyßigsten Jahre. großes Reitersiegel (stark beschädigt) an schwarz-gelber Seidenschnur

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