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Verfügung gegen den Aufenthalt fremder Konskribierter im Herzogtum Nassau
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205 Herzogtum Nassau: Regierung Wiesbaden (1803-1815) und Administrationskommission
Herzogtum Nassau: Regierung Wiesbaden (1803-1815) und Administrationskommission >> 4 Militär- und Kriegssachen >> 4.2 Fahndung nach fremden Konskribierten und Deserteuren
Enthält: Requirierung des Christian Becker aus Günzburg, wohnhaft zu Wiesbaden, durch den französischen Präfekten zu Mainz, 1811
Enthält: Arretierung des Peter Kollmann aus Hochheim, des Kaspar Müller aus Mammolshain und des Georg Kiefer aus Kronberg in Marburg, 1811
Enthält: Auslieferung des Johannes Roth aus Elsoff an das Großherzogtum Berg, 1811
Enthält: Arretierung des Andreas Gottlieb Jordan aus Barby bei Magdeburg in Braubach, 1811
Enthält: Liste flüchtiger Konskribierter im Rheindepartement und Großherzogtum Berg, 1811
Enthält: Fahndung nach dem bergischen Deserteur Johann Henrich Hans aus Herbornseelbach in Großwaldgirmes, 1811
Enthält: Auslieferung des Rekruten Johann Weber aus Flieden, wohnhaft in Oberursel an das Großherzogtum Frankfurt, 1812
Enthält: Deserteure aus der Niedergrafschaft Katzenelnbogen, 1813
Enthält: Verzeichnis der Deserteure des 134. Linien-Infanterieregiments im Amt Hohenstein, 1813
Enthält: Bericht des Amts Limburg über Deserteure in der 'langen Hecke', 1813
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.