Kleist von Nollendorf, Friedrich Heinrich (Bestand)
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VI. HA, Nl Kleist v. Nollendorf, F. H.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Militärs >> Neue Armee (Karriereschwerpunkt nach 1806/07)
Laufzeit: 1805 - 1812
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1762 - 1823
Bei dem vorliegenden Bestand handelt es sich um eine Sammlung von Einzelstücken vom Generalfeldmarschall Friedrich Heinrich Ferdinand Emil Graf Kleist von Nollendorf.
Weitere Stücke konnten in der IV. Hauptabteilung (Heeresarchiv) B Nr. 2, 36, 40, 51 und 82 nachgewiesen werden.
Berlin-Dahlem, Januar 1986
Heidemarie Nowak
Lebenslauf
(Vgl. Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum, Bd. 3, Hamburg 1937, S. 311 - 320)
9. April 1762 geboren in Berlin; Vater: Friedrich Conrad, Geheimer Rat und Dechant des Domstiftes Brandenburg; Mutter: Luise Dorothea Juliane von Schwerin
1775 Page am Hofe des Prinzen Heinrich von Preußen
21. März 1777 als Johanniter-Ritter exspektiviert
2. Juli 1778 Fähnrich im Infanterieregiment von Lettow (Nr. 46)
1778 - 1779 Feldzug
2. April 1783 Sekondeleutnant
1784 Adjutant
7. April 1787 Ehe mit Hermine Karoline Charlotte, Tochter des Ritterschaftsrats von Retzow
16. Mai 1790 Quartiermeisterleutnant im Generalstab
19. August 1790 Tochter Hermine Henriette Helene Leopoldine geboren
22. Oktober 1792 Kapitän von der Armee
4. Dezember 1792 Orden pour le mérite
1793 - 1795 Feldzug gegen Frankreich
5. November 1793 Inspektionsadjutant bei der Berliner Infanterie-Inspektion b. Generalfeldmarschall von Möllendorf
10. Januar 1795 Major
25. Juli 1795 Sohn Heinrich Hermann Wichard geboren
21. August 1796 als Johanniter-Ritter investiert
9. November 1799 zum Infanterieregiment von Arnim (Nr. 13) versetzt und Kommandeur des Grenadierbataillons 1/13
30. April 1803 Vortragender Generaladjutant von der Infanterie König Friedrich Wilhelm III.
2. September 1804 Sohn Ferdinand Heinrich Leopold geboren
20. Mai 1805 Oberstleutnant
1806 - 1807 Feldzug
20. Mai 1806 Oberst
25. November 1808 Generalmajor mit Patent vom 21. November 1808 und Brigadier der niederschlesischen Brigade
1. Mai 1809 Kommandant von Berlin ad interim
9. September 1810 Roter Adler-Orden III. Klasse
12. März 1812 Befehlshaber der Infanterie des mobilen Korps in Russland
1812 Feldzug
12. August 1812 Roter Adler-Orden II. Klasse
4. September 1812 Orden der Ehrenlegion
19. Oktober 1812 Roter Adler-Orden I. Klasse und 1000 Taler
26. November 1812 Generalleutnant ohne Patent
5. Januar 1813 Kommandierender General des mobilen Armeekorps
1813 - 1815 Feldzug u. a. Gefecht bei Lindenau, Eisernes Kreuz II. Klasse
14. März 1813 Patent als Generalleutnant
10. Juni 1813 Eisernes Kreuz I. Klasse für die Schlacht bei Bautzen
12. Juli 1813 Kommandierender General des II. Armeekorps
30. September 1813 Ritter des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler auf dem Schlachtfelde von Kulm
31. März 1814 Chef des 1. Westpreußischen Infanterieregiments (Nr. 6) und Eichenlaub zum Orden pour le mérite
10. April 1814 das II. Armeekorps an General von Zieten abgegeben
30. Mai 1814 Führer der preußischen Truppen für General Graf York, der mit dem König nach England geht; gleichzeitig Beförderung zum General der Infanterie
3. Juni 1814 Erhebung in den Grafenstand unter dem Namen "Graf Kleist von Nollendorf"
5. Oktober 1815 Kommandierender General im Herzogtum Sachsen
5. Mai 1821 als Generalfeldmarschall mit 3000 Talern Pension in den Ruhestand versetzt
7. Juli 1821 Ehrenbürger von Berlin
17. Februar 1823 gestorben in Berlin
20. Februar 1823 Beisetzung in der Garnisonskirche
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Kleist v. Nollendorf, F. H.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1762 - 1823
Bei dem vorliegenden Bestand handelt es sich um eine Sammlung von Einzelstücken vom Generalfeldmarschall Friedrich Heinrich Ferdinand Emil Graf Kleist von Nollendorf.
Weitere Stücke konnten in der IV. Hauptabteilung (Heeresarchiv) B Nr. 2, 36, 40, 51 und 82 nachgewiesen werden.
Berlin-Dahlem, Januar 1986
Heidemarie Nowak
Lebenslauf
(Vgl. Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum, Bd. 3, Hamburg 1937, S. 311 - 320)
9. April 1762 geboren in Berlin; Vater: Friedrich Conrad, Geheimer Rat und Dechant des Domstiftes Brandenburg; Mutter: Luise Dorothea Juliane von Schwerin
1775 Page am Hofe des Prinzen Heinrich von Preußen
21. März 1777 als Johanniter-Ritter exspektiviert
2. Juli 1778 Fähnrich im Infanterieregiment von Lettow (Nr. 46)
1778 - 1779 Feldzug
2. April 1783 Sekondeleutnant
1784 Adjutant
7. April 1787 Ehe mit Hermine Karoline Charlotte, Tochter des Ritterschaftsrats von Retzow
16. Mai 1790 Quartiermeisterleutnant im Generalstab
19. August 1790 Tochter Hermine Henriette Helene Leopoldine geboren
22. Oktober 1792 Kapitän von der Armee
4. Dezember 1792 Orden pour le mérite
1793 - 1795 Feldzug gegen Frankreich
5. November 1793 Inspektionsadjutant bei der Berliner Infanterie-Inspektion b. Generalfeldmarschall von Möllendorf
10. Januar 1795 Major
25. Juli 1795 Sohn Heinrich Hermann Wichard geboren
21. August 1796 als Johanniter-Ritter investiert
9. November 1799 zum Infanterieregiment von Arnim (Nr. 13) versetzt und Kommandeur des Grenadierbataillons 1/13
30. April 1803 Vortragender Generaladjutant von der Infanterie König Friedrich Wilhelm III.
2. September 1804 Sohn Ferdinand Heinrich Leopold geboren
20. Mai 1805 Oberstleutnant
1806 - 1807 Feldzug
20. Mai 1806 Oberst
25. November 1808 Generalmajor mit Patent vom 21. November 1808 und Brigadier der niederschlesischen Brigade
1. Mai 1809 Kommandant von Berlin ad interim
9. September 1810 Roter Adler-Orden III. Klasse
12. März 1812 Befehlshaber der Infanterie des mobilen Korps in Russland
1812 Feldzug
12. August 1812 Roter Adler-Orden II. Klasse
4. September 1812 Orden der Ehrenlegion
19. Oktober 1812 Roter Adler-Orden I. Klasse und 1000 Taler
26. November 1812 Generalleutnant ohne Patent
5. Januar 1813 Kommandierender General des mobilen Armeekorps
1813 - 1815 Feldzug u. a. Gefecht bei Lindenau, Eisernes Kreuz II. Klasse
14. März 1813 Patent als Generalleutnant
10. Juni 1813 Eisernes Kreuz I. Klasse für die Schlacht bei Bautzen
12. Juli 1813 Kommandierender General des II. Armeekorps
30. September 1813 Ritter des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler auf dem Schlachtfelde von Kulm
31. März 1814 Chef des 1. Westpreußischen Infanterieregiments (Nr. 6) und Eichenlaub zum Orden pour le mérite
10. April 1814 das II. Armeekorps an General von Zieten abgegeben
30. Mai 1814 Führer der preußischen Truppen für General Graf York, der mit dem König nach England geht; gleichzeitig Beförderung zum General der Infanterie
3. Juni 1814 Erhebung in den Grafenstand unter dem Namen "Graf Kleist von Nollendorf"
5. Oktober 1815 Kommandierender General im Herzogtum Sachsen
5. Mai 1821 als Generalfeldmarschall mit 3000 Talern Pension in den Ruhestand versetzt
7. Juli 1821 Ehrenbürger von Berlin
17. Februar 1823 gestorben in Berlin
20. Februar 1823 Beisetzung in der Garnisonskirche
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Kleist v. Nollendorf, F. H.
Umfang: 0,1 (6 VE); Angaben zum Umfang: 0,1 (6 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ