Kriegsgefangenenfürsorge, Bemühungen um Entlassung
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Nachlass Bitter, Margarethe 2
Nachlass Bitter, Margarethe
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1947 - 1951
Enthält: Korrespondenz zum "Memorandum über das Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen" zwischen Länderrat, bayerischer Staatskanzlei und anderen (1949); Pakete an Kriegsgefangene in der Sowjetunion (1949, darin: Brief ohne Datum und Verfasserangabe mit Gedanken und Eindrücken zum Vertriebenenschicksal; Manuskripte einer Radiosendung v. 27.2.1948 über "Patenschaften für Kriegsgefangene", einer Idee Erich Wollenbergs (Interviewpartner); Entlassungen von Kriegsgefangenen (darin: "Memorandum über die in der Sowjetunion zurückgehaltenen Kriegsgefangenen zur Vorlage bei den Vereinten Nationen"; verfasst von M. Bitter (?) (ca. Mitte 1950) 13. S. (2-fach) sowie Manuskript einer Radiosendung v. 10.6.1950 über "Auseinandersetzung mit den kommunistischen Vorwürfen gegenüber Heimkehrerfragen des Suchdienstes" sowie mehrere Fassungen eines Artikels "Die noch nicht heimgekehrt sind" (Verf. M. Bitter ?), gedruckt in: "Die christliche Frau" 1951; Schriftverkehr zwischen einzelnen staatlichen Stellen (Staatskanzlei, Innenministerium) zu Entlassungen von Kriegsgefangenen (1947 in England, Frankreich, Polen, Jugoslawien, Belgien, Holland, darin: privater Aufruf zur Beschleunigung der Entlassung von Kriegsgefangenen in Frankreich, März 1947)
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ
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