Johannes Kritzelmör von Kulmnach, von kaiserlicher Gewalt öffentlicher Schreiber, erstellt im Anwesen des Dr. Gregor Heinburg zu Nürnberg ein Notariatsinstrument über folgenden Inhalt: Vor ihm erschien die ehrsame Frau Barbara Senffyn von Bamberg, wies auf papierenem Zettel eine Berufung und Appellation an den römischen König Friderich (III.) vor [inseriert] und begehrte eine oder mehr Abschriften hiervon. Verso hinzugefügt ein zweites Notariatsinstrument vom 9. September (1451): Diese Appellation wurde durch den genannten Notar dem strengen und vesten Ritter Herrn Hans von Wallenrode, Landrichter des Burggrafentums zu Nürnberg, geoffenbart und verkündet "in dem marckt zu Zenn, Wirtzpurger Bistums", in der Behausung des Wilhelm Heczelstorffer. Er bot dem Landrichter an, eine Kopie jener Appellation zu geben, "die er verrachtet vnd nicht auf name".
Vollständigen Titel anzeigen
Johannes Kritzelmör von Kulmnach, von kaiserlicher Gewalt öffentlicher Schreiber, erstellt im Anwesen des Dr. Gregor Heinburg zu Nürnberg ein Notariatsinstrument über folgenden Inhalt: Vor ihm erschien die ehrsame Frau Barbara Senffyn von Bamberg, wies auf papierenem Zettel eine Berufung und Appellation an den römischen König Friderich (III.) vor [inseriert] und begehrte eine oder mehr Abschriften hiervon. Verso hinzugefügt ein zweites Notariatsinstrument vom 9. September (1451): Diese Appellation wurde durch den genannten Notar dem strengen und vesten Ritter Herrn Hans von Wallenrode, Landrichter des Burggrafentums zu Nürnberg, geoffenbart und verkündet "in dem marckt zu Zenn, Wirtzpurger Bistums", in der Behausung des Wilhelm Heczelstorffer. Er bot dem Landrichter an, eine Kopie jener Appellation zu geben, "die er verrachtet vnd nicht auf name".
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden GNM-Zugang
GNM, Archiv, Reg.Bez. OFr. Nr. 9167
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden >> E. Nachträge bzw. an den Bestand angereihte Unterlagen
1451 August 24
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Notarssignet (2x)
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: An dem dienstag des vierundczwenczigistem tags des monats augusti
Typ: GNM-Zugang
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1451
Monat: 8
Tag: 24
Äußere Beschreibung: (31 x 31,5cm)
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: An dem dienstag des vierundczwenczigistem tags des monats augusti
Typ: GNM-Zugang
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1451
Monat: 8
Tag: 24
Äußere Beschreibung: (31 x 31,5cm)
Die Zuordnung der Provenienz erfolgt aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs.
Kritzelmör, Johann (Notar zu Kulmbach)
Heimburg, Gregor (von)
Wallenrode, Johann von (ks. Landrichter)
Senff, Barbara
Hetzelsdorfer, Wilhelm
Kulmbach (Lkr. Kulmbach)
Zenn
Nürnberg, Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden (Bestand)
- E. Nachträge bzw. an den Bestand angereihte Unterlagen (Gliederung)