Film und Ton (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Stadtarchiv Bochum (Archivtektonik) >> Archivische Sammlungen und Selekte
1. Filmbestand Über 450 16mm und 8mm Filme (Zelluloid) Mehr als 800 Videos (VHS, U-Matic, Mini-DV, Betacam-SP, DVD). Sammelgebiet: Umfassend alle in Bochum produzierten sowie über Bochum und die nähere Umgebung erschienenen Produktionen. Der Grundstock der Sammlung besteht an Abgaben aus der Stadtverwaltung: Presse- und Informationsamt, das Schulamt, das Schauspielhaus Bochum und andere. Nicht zu vergessen Mitschnitte der Bochumer Ratssitzungen seit 1960. 2. Tonbestand Knapp 1200 Tonträger (LP, Tonband, Kompaktkassette, Audio-CD). Die reinen Tondokumente bestehen in der Mehrzahl aus Zeitzeugeninterviews. Aber auch Mitschnitte vom Bochumer Katholikentag 1949 oder dem Kemnadefestival 1978 finden sich darunter ebenso wie eine Vortragsreihe “Wattenscheider Geschichten” von Wilhelm Hüls aus den 60er Jahren. Filmbestand des Stadtarchivs (Auswahl) Trauerzug anlässlich des Grubenunglücks der Zeche Lothringen 1912. Älteste Filmbilder aus dem Ruhrgebiet. Querenburger Heimatfilm, 1934. Ein Bergmann will ich werden, 1942. Jahresschauen der Stadt Bochum ab 1953. Wattenscheider Stadtfilm 1957/59 Bomben auf Bochum, 1979, englische und eine deutschsprachige Fassung. Zeitzeugeninterviews in Ton und Bild
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ