Notariats-Instrument, Kundschaft enthaltend, daß Junker Reinbolt Kolb von Staufenberg dem Junker Burkhard von Windeck, als dieser Sasbach und Kappler Tal verpfändete, 600 fl. rhein. Schrift geliehen habe und daß des Ersteren Gemahlin sich nach eigenem Geständnis habe bestechen lassen, diese Forderung dem Markgrafen, der in die Baarschaft und Schulden des Reinbolt Kolb eingetreten sei, zu verschweigen
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Notariats-Instrument, Kundschaft enthaltend, daß Junker Reinbolt Kolb von Staufenberg dem Junker Burkhard von Windeck, als dieser Sasbach und Kappler Tal verpfändete, 600 fl. rhein. Schrift geliehen habe und daß des Ersteren Gemahlin sich nach eigenem Geständnis habe bestechen lassen, diese Forderung dem Markgrafen, der in die Baarschaft und Schulden des Reinbolt Kolb eingetreten sei, zu verschweigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 37 Nr. 4956
Conv. 273
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 37 Baden-Baden
Baden-Baden >> Windeck, abgeg. Burg bei Kappelwindeck, Stadt Bühl, Landkreis Rastatt
1431 Juni 20
Urkunden
Kolb von Staufenberg, Reinbold
Windeck, Burkhard von
Kappelwindeck : Bühl RA; Eigentumsverhältnisse
Sasbach OG; Eigentumsverhältnisse
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:13 MESZ
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