A: Fb. Gabriel E. S: A. Fb. Gabriel E. stellt Michal Mayr, Kastner in Tollenstain (Markt Dollnstein (LK E.), einen Gewaltbrief aus, damit dieser wegen der Vorladung des Kastners in Mornßhaim (Markt Mörnsheim. LK E.), Hanß Krafft und die dortigen Bürger Adam Zistler, Jacob Thumbsser, Vlein Clas, Hannß Löffler, Jorg Thumbsser und Schwab Peck, Amtsknecht, in Sachen des Pfarrers von Buttelprunn (Büttelbronn, Gde. Langenaltheim, LK Weißenburg-Gunzenhausen) durch Ritter Jorg von Wembding, pfalz-neuburg. Landvogt in Graispach (Graisbach, Gde. Marxheim, LK Donau-Ries) und Pfleger in Monhaim (Stadt Monheim, LK Donau-Ries), vor das Landgericht Monhaim dieses Landgericht auf die Zuständigkeit des geistlichen Gerichtes in E. hinweist, weil der Pfarrhof in Buttelprunn Lehen des Fb. E. und der Pfarrer ein geistliche Person sei, und andernfalls an Kaiser Karl [V.] (d.h. an das Reichskammergericht) zu appellieren.
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A: Fb. Gabriel E. S: A. Fb. Gabriel E. stellt Michal Mayr, Kastner in Tollenstain (Markt Dollnstein (LK E.), einen Gewaltbrief aus, damit dieser wegen der Vorladung des Kastners in Mornßhaim (Markt Mörnsheim. LK E.), Hanß Krafft und die dortigen Bürger Adam Zistler, Jacob Thumbsser, Vlein Clas, Hannß Löffler, Jorg Thumbsser und Schwab Peck, Amtsknecht, in Sachen des Pfarrers von Buttelprunn (Büttelbronn, Gde. Langenaltheim, LK Weißenburg-Gunzenhausen) durch Ritter Jorg von Wembding, pfalz-neuburg. Landvogt in Graispach (Graisbach, Gde. Marxheim, LK Donau-Ries) und Pfleger in Monhaim (Stadt Monheim, LK Donau-Ries), vor das Landgericht Monhaim dieses Landgericht auf die Zuständigkeit des geistlichen Gerichtes in E. hinweist, weil der Pfarrhof in Buttelprunn Lehen des Fb. E. und der Pfarrer ein geistliche Person sei, und andernfalls an Kaiser Karl [V.] (d.h. an das Reichskammergericht) zu appellieren.
Hochstift Eichstätt, Urkunden nach 1500 1525/Feb/18(2)
AA III/11,62
BayHStA, GU Mörnsheim Fasz. 3 Nr. 45
BayHStA, HU Eichstätt (am 10.7.1973 an das StA N abgegeben)
Zusatzklassifikation: Einspruch gegen Vorladung
Hochstift Eichstätt, Urkunden nach 1500
Hochstift Eichstätt, Urkunden nach 1500 >> Hochstift Eichstätt, Urkunden nach 1500 (in chronologischer Folge)
1525 Februar 18
Urkunden
ger
Unternummer: Feb/18(2)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausfertigung, Pap. mit aufgedrückten Pap.S
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausfertigung, Pap. mit aufgedrückten Pap.S
Gabriel (von Eyb), Bischof von Eichstätt 1496 - 1535
Maier, Michael, Kastner in Dollnstein (1525)
Kraft, Hans, Kastner in Mörnsheim (1525)
Zistler, Adam, aus Mörnsheim (1525)
Thumbser, Jakob, aus Mörnsheim (1525)
Ullein, Klaus, aus Mörnsheim (1525)
Löffler, Hans, aus Mörnsheim (1525)
Thumbser, Georg, aus Mörnsheim (1525)
Schwab Peck, aus Mörnsheim (1525)
Wemding, Georg von, Landvogt in Graisbach und Pfleger in Monheim (1525)
Karl V., Kaiser
Dollnstein (Markt Dollnstein, LK Eichstätt)
Mörnsheim (Markt Mörnsheim, LK Eichstätt)
Büttelbronn (Gde. Langenaltheim, LK Weißenburg-Gunzenhausen)
Graisbach (Gde. Marxheim, LK Donau-Ries)
Monheim (Stadt Monheim, LK Donau-Ries)
Gewaltbrief
Frevel
Vorladung
Landgericht Monheim
Reichskammergericht
Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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