Zu der durch den edeln, gestrengen und hochgelehrten Herrn Johann Werndle, Doktor beider Rechte, als verordnetem Kommissar zwischen den fünf Kindern des Hans Ulrich Dreyling (Treyling) von Wagrain und dessen Ehefrau Margarethe von Hausen, in Anwesenheit der edeln, hochgelehrten und ehrenvesten Herren Franz Frelich, der Rechte Doktor und Oberösterreichischer Regimentsadvokat und Christoph Kholb, Stadt-Urbarius, Amtmann zu Innsbruck, als Zeugen vorgenommenen Erbteilung geben Andreas Sigl, Bevollmächtigter der beiden im Kriegswesen außer Landes abwesenden Söhne Hans Georg und Hans Dietrich sowie der Tochter Maria Magdalena, und Klara Zellerin, Priorin, und Konvent im Kloster des Augustinereremitenordens bei St. Martin außerhalb von Schwaz (in dem die Emerentia, jetzt Monica genannt, in geistlichem Stand sich befindet) ihre Zustimmung. Maria Magdalena, die Konventualin Bernharda in Kloster Wald, erhält 995 Gulden. Unterschriften: 1) Andreas Sigl; 2) Soror Klara Zellerin, Priorin
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Zu der durch den edeln, gestrengen und hochgelehrten Herrn Johann Werndle, Doktor beider Rechte, als verordnetem Kommissar zwischen den fünf Kindern des Hans Ulrich Dreyling (Treyling) von Wagrain und dessen Ehefrau Margarethe von Hausen, in Anwesenheit der edeln, hochgelehrten und ehrenvesten Herren Franz Frelich, der Rechte Doktor und Oberösterreichischer Regimentsadvokat und Christoph Kholb, Stadt-Urbarius, Amtmann zu Innsbruck, als Zeugen vorgenommenen Erbteilung geben Andreas Sigl, Bevollmächtigter der beiden im Kriegswesen außer Landes abwesenden Söhne Hans Georg und Hans Dietrich sowie der Tochter Maria Magdalena, und Klara Zellerin, Priorin, und Konvent im Kloster des Augustinereremitenordens bei St. Martin außerhalb von Schwaz (in dem die Emerentia, jetzt Monica genannt, in geistlichem Stand sich befindet) ihre Zustimmung. Maria Magdalena, die Konventualin Bernharda in Kloster Wald, erhält 995 Gulden. Unterschriften: 1) Andreas Sigl; 2) Soror Klara Zellerin, Priorin
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 39 T 1-3 U 1012
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 39 T 1-3 Kloster Wald: Akten, Amtsbücher und Urkunden
Kloster Wald: Akten, Amtsbücher und Urkunden >> Urkunden ohne Rubrikenzuordnung
1644 Oktober 6 und 7
Urkunden
Ausstellungsort: Innsbruck
Siegler: Kloster bei St. Martin
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papierdecke, unleserlich
Siegler: Kloster bei St. Martin
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papierdecke, unleserlich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:49 MESZ
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