Vor dem Göppinger Stadtschreiber und Notar Ulrich Merz lässt Hans von Liebenstein das Testament seiner vor 10 Jahren verstorbenen Frau Radigunde, geb. von Freyberg, verlesen, das sie Pfarrer Hans Kleber von Wißgoldingen ("Wissel"-) , ihrem Beichtvater, vor gen. Zeugen diktiert hatte. Das teilweise wörtlich wiedergegebene Testament legt neben kleineren Legaten fest, dass sie in der Kirche zu Donzdorf begraben sein wolle und ihr Mann ihre Fahrhabe, 500 fl und seine Morgengabe erhalten solle. Der Notar lässt den Pfarrer dessen Niederschrift und Übergabe dieses Testaments an Hans von Liebenstein bestätigen. Zeugen (mit Unterschrift): Balthasar Moser, Altbürgermeister, Lorenz Müller und Hans Rösser, des Gerichts, Albrecht Heininger, Wirt des Weißen Löwen, und Hans Müller, Hühnervogt, alle Bürger zu Göppingen, sowie Joachim Heinzel von Augsburg

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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