Abt Wolfgang von Windberg legt beim Herzog von Bayern Einspruch gegen eine Entscheidung der Regierung in Straubing ein, nachdem diese dem Haustausch zwischen seinem verstorbenen Amtsvorgänger Sigmund und den Kindern des verstorbenen Erhart Dascher, Bürger zu Straubing, Wolfgang und Ursula, nicht zustimmte, da eines der Kinder noch minderjährig sei. Die beiden Anwesen liegen oberhalb des Brott thurns(1) auf der Seite in Richtung St. Veith(2) und in Richtung des Passauer Hof(3) und stoßen aneinander. Der Herzog entscheidet sich zugunsten des Klosters zu Windberg und weist die Regierung in Straubing entsprechend an. S: Kurfürstliche Regierung zu Straubing.
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Abt Wolfgang von Windberg legt beim Herzog von Bayern Einspruch gegen eine Entscheidung der Regierung in Straubing ein, nachdem diese dem Haustausch zwischen seinem verstorbenen Amtsvorgänger Sigmund und den Kindern des verstorbenen Erhart Dascher, Bürger zu Straubing, Wolfgang und Ursula, nicht zustimmte, da eines der Kinder noch minderjährig sei. Die beiden Anwesen liegen oberhalb des Brott thurns(1) auf der Seite in Richtung St. Veith(2) und in Richtung des Passauer Hof(3) und stoßen aneinander. Der Herzog entscheidet sich zugunsten des Klosters zu Windberg und weist die Regierung in Straubing entsprechend an. S: Kurfürstliche Regierung zu Straubing.
Kloster Windberg Urkunden, BayHStA, Kloster Windberg Urkunden 1046
Kloster Windberg Urkunden
Kloster Windberg Urkunden >> 1601-1777
1675 Juli 10
Fußnoten:
1) wahrscheinlich Name eines Turms in Straubing
2) Sankt Veit (Gde. Bayerbach, LK Griesbach i. Rottal)
3) Passau
1) wahrscheinlich Name eines Turms in Straubing
2) Sankt Veit (Gde. Bayerbach, LK Griesbach i. Rottal)
3) Passau
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: anhangendes Kanzleisekretsiegel in Holzkapsel.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Straubing
Vermerke: KV: Jeremias Eber J.U.Lts. Churfürstl. Rhat, und Rgts. Secretarig alda manu propria Prior RV: Recess. Das Closter Windtberg betr. RV: Wegen dem Hof zu Straubing. De Anno 1519.
Originaldatierung: den zehenten July.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1675
Monat: 7
Tag: 10
Äußere Beschreibung: Großer Pergamentbogen einmal gefaltet und auf drei Seiten beschrieben.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Straubing
Vermerke: KV: Jeremias Eber J.U.Lts. Churfürstl. Rhat, und Rgts. Secretarig alda manu propria Prior RV: Recess. Das Closter Windtberg betr. RV: Wegen dem Hof zu Straubing. De Anno 1519.
Originaldatierung: den zehenten July.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1675
Monat: 7
Tag: 10
Äußere Beschreibung: Großer Pergamentbogen einmal gefaltet und auf drei Seiten beschrieben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ