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Inventar des Naturalienkabinetts und der Kunstkammer im Herrenhaus, Unterfaszikel 1: Mineralreich (Anfang, Nr. 1-1632)
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Das vorliegende Büschel bildet den ersten Teil des Gesamtinventars des Naturalienkabinetts und der Kunstkammer, das nach ihrem Umzug auf das Herrenhaus in Stuttgart im Jahr 1777 angelegt wurde. Weitere Teile dieses Verzeichnisses befinden sich in A 20 a Bü 15 und Bü 115.
Im ersten Teil des Inventars sind 1646 Posten Gesteins- und Erdproben, Mineralien und Fossilien mit Nummern von 1-1632 verzeichnet (z. T. mit nachgetragenen, einzelnen Nummern nachgeordneten Stücken), eingeordnet in folgende Systematik:
A. Naturalienkabinett
I. Regnum Minerale
1. Erdarten (Erde, Staub, Ton, Sand, z. T. mit Erzbeimischung): Nr. 1-20;
2. Steinarten (Kalk, Glas, Felsstein u.a., NB: auch Schmucksteine und Kristalle): Nr. 21-617;
3. Erzarten
a) Salz- und Schwefelarten (Nr. 618-755)
b) Halbmetalle
- Quecksilber und Zinnobererz (Nr. 756-802)
- Arsen (Nr. 803-830)
- "Spiesglas", Antimon (Nr. 831-867)
- Wismut (Nr. 868-878)
- Zink (Nr. 879-898)
- württembergischer Kobalt (Nr. 899-1013)
- Kobalt unbekannter Herkunft (Nr. 1014-1036)
- ausländischer Kobalt (Nr. 1037-1177)
c) Vollmetalle ("Ganz-Metalle")
- Eisen (Nr. 1178-1388)
- Kupfer (Nr. 1389-1632)
Fortsetzung in A 20 a Bü 15.
Zahlreiche Randvermerke verweisen auf den Lagerort von Stücken, die zwar zum Naturalienkabinett gehören, jedoch an folgende Orte ausgelagert wurden (darunter der Großteil der Gesteinsarten):
- 211 Posten gemäß "Urkund N. 29" seit 1773 in Ludwigsburg (vgl. A 20 a Bü 90 Nr. 4);
- 324 Posten gemäß "Urkund N. 57" seit 1779 "in der Gräfin Hauß" (d. h. im Stuttgarter oder Ludwigsburger Haus der Gräfin Franziska von Hohenheim, vgl. auch A 20 a Bü 118);
- Nr. 357 wurde z. T. (ein Achat) gemäß "Urkund Nr. 63" am 13. Juli 1783 auf herzoglichen Befehl zur Reparatur eines Kruzifix abgegeben. Vgl. dazu das Sturzprotokoll von 1784/85 (A 20 a Bü 119, gegen Ende) sowie die Quittung vom 13. Juli 1783 in A 20 a Bü 177 Nr. 2. Vgl. auch das spätere Verzeichnis A 20 a Bü 154 b).
6 Foliohefte, S. 1-132 (durchgehende Seitenzählung)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
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Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.