Akten des Landgrafen Philipp (Den Briefwechsel des Landgrafen und seiner Räte aus der Zeit der Gefangenschaft Siehe in Nr. 64, 65 und 66.): Briefwechsel mit Herzogin Elisabeth. - Dabei: Druckschrift 'Neve Zeitung aus Schlesingen und Mehern' (1544). Schreiben des Herzogs Moritz von Sachsen an den Rat zu Mittweida (1547)
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
1541-1547
Enthält: 1541 Januar - September. Heirat des Herzogs Moritz von Sachsen mit des Landgrafen Tochter Agnes in Kassel; Haltung seiner Eltern, des Herzogs Heinrich und der Herzogin Katharina, dazu. Der Kurfürst von Sachsen hat Anna v. Starschedel wegen ihres Verhältnisses zu 'Hern Ernst' von seinem Hofe entlassen. Herzogin Elisabeth übersendet ein Verzeichnis der Kleidung und Kleinodien, die sie als Eheausstattung erhalten hatte, sowie ihres Silbergeschirrs. Sie berichtet über den Plan, Herzog Moritz die Nachfolge in Sachsen zu entziehen. Schreiben des Herzogs Christoph von Württemberg an die Herzogin (Abschrift). Ihr Silbergeschirr. Sie hat Furcht vor den Türken und erwägt, der größeren Sicherheit wegen nach Hessen zu übersiedeln. Der Landgraf verspricht, in der Heiratsangelegenheit der Klara v. Bünau an Alexander v.d. Tann zu schreiben
Enthält: 1542 April. Die Wurzener Fehde
Enthält: 1543 Januar - Dezember. Plan einer Vertauschung des Witwensitzes Rochlitz gegen andere Güter. Mißstimmung des Adels gegen Herzog Moritz. Heirat der Tochter des Markgrafen Georg. (Markgräfin Anna Maria von Brandenburg.) Etwaige Wiederverheiratung der Herzogin Elisabeth
Enthält: 1544 Juni. Nr. 2620
Enthält: Juli - November. Neue Zeitung aus Schlesien und Mähren (Druckschrift). Stellung der Herzogin Agnes zu ihrem Vater Philipp und zu ihrem Gemahl Moritz. Zeitungen aus Frankreich. Plan einer Vermählung der Schwester des Herzogs Moritz Sidonie mit Graf Friedrich Magnus von Sohns; ihre Vermählung mit Herzog Erich von Braunschweig-Kalenberg
Enthält: 1545 Januar - Oktober. Quittierte Rechnung des Hieronymus Lotter zu Leipzig für die Herzogin. Thomas gebürtig von Rochlitz, Hundeleiter der Herzogin, schwört Urfehde nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis. (Im Samtarchiv Nachträge, Urkunden 0,637.) Christoph v. Karlowitz, Amtmann zu Leipzig, berichtet der Herzogin über den Feldzug gegen Herzog Heinrich von Braunschweig (Abschrift). Die Herzogin übersendet den Eid des Herrn Bernhard v. Norzessewitz auf Neuenschloß, der Peter Bernhaudt getötet hat
Enthält: Oktober, Dezember. Nr. 761
Enthält: 1546 Februar - Dezember. Rüstungen des Kaisers und des Markgrafen Albrecht von Brandenburg für diesen. Die Herzogin übersendet eine goldene Kette für die Gräfin von Waldeck. Freundliche Haltung des Herzogs Moritz gegenüber dem Landgrafen. Die Herzogin klagt dem Bruder, daß Herzog Ernst von Braunschweig (-Grubenhagen) nicht sie, sondern (Margarete) von Pommern zur Frau genommen habe. Herzog Moritz' Stellung dem Schmalkaldischen Kriege gegenüber. Zeitungen über den Krieg
Enthält: 1547 Januar - August. Die Herzogin schickt dem Landgrafen 6000 Gulden für drei Jahre. Herzog Moritz hat sich mit dem Kaiser verbündet. Vermittlungsverhandlungen der Herzogin zusammen mit Fürst Georg von Anhalt, Koadjutor in geistlichen Sachen zu Merseburg und Dompropst zu Magdeburg, und Kurfürst Joachim von Brandenburg zwischen Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen und Herzog Moritz unter Verwendung des Johann v. Arnim, Eustachius v. Schlieben, Wolf v. Bendorf, Eberhard v.d. Tann, des Kanzlers Heinrich Lersner und des Hermann Ungefug sowie Verhandlungen zwischen den Fürsten (Abschriften). Herzog Ulrich von Württemberg hat sich dem Kaiser unterworfen. Vormarsch des Kurfürsten Johann Friedrich in Sachsen. Die Belagerung von Leipzig. Vorschlag der Herzogin für eine Freilassung des Herzogs Heinrich von Braunschweig. Zeitungen: Eroberung der Obergrafschaft Katzenelnbogen durch v. Büren; Rüstungen der Bischöfe von Bamberg und Würzburg; Markgraf Albrecht von Brandenburg. Haltung der sächsischen Städte. Die Herzogin warnt ihren Bruder, sich in eine Festung zu legen. Einsetzung des Julius Pflug zum Bischof von Naumburg. Gerüchte vom Tode des Kaisers. Vordringen der Türken. Haltung Frankreichs. Grenzverhandlungen zu Eger zwischen dem Kaiser und Markgraf Albrecht. Dieser hat zwei Schlösser des Herrn Friedrich v. Schwarzenberg (Schwartzburg) besetzt. Herzog Moritz schlägt vor, die Kinder des Kurfürsten Johann Friedrich, nicht aber diesen selbst zu befriedigen. Religionserklärung des Kurfürsten Moritz. Schreiben des Markgrafen Hans von Brandenburg an Magister Antonius Corvinus, Hofprediger und Superintendenten in Münden, in Religionsangelegenheiten (Abschrift)
Enthält: 1542 April. Die Wurzener Fehde
Enthält: 1543 Januar - Dezember. Plan einer Vertauschung des Witwensitzes Rochlitz gegen andere Güter. Mißstimmung des Adels gegen Herzog Moritz. Heirat der Tochter des Markgrafen Georg. (Markgräfin Anna Maria von Brandenburg.) Etwaige Wiederverheiratung der Herzogin Elisabeth
Enthält: 1544 Juni. Nr. 2620
Enthält: Juli - November. Neue Zeitung aus Schlesien und Mähren (Druckschrift). Stellung der Herzogin Agnes zu ihrem Vater Philipp und zu ihrem Gemahl Moritz. Zeitungen aus Frankreich. Plan einer Vermählung der Schwester des Herzogs Moritz Sidonie mit Graf Friedrich Magnus von Sohns; ihre Vermählung mit Herzog Erich von Braunschweig-Kalenberg
Enthält: 1545 Januar - Oktober. Quittierte Rechnung des Hieronymus Lotter zu Leipzig für die Herzogin. Thomas gebürtig von Rochlitz, Hundeleiter der Herzogin, schwört Urfehde nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis. (Im Samtarchiv Nachträge, Urkunden 0,637.) Christoph v. Karlowitz, Amtmann zu Leipzig, berichtet der Herzogin über den Feldzug gegen Herzog Heinrich von Braunschweig (Abschrift). Die Herzogin übersendet den Eid des Herrn Bernhard v. Norzessewitz auf Neuenschloß, der Peter Bernhaudt getötet hat
Enthält: Oktober, Dezember. Nr. 761
Enthält: 1546 Februar - Dezember. Rüstungen des Kaisers und des Markgrafen Albrecht von Brandenburg für diesen. Die Herzogin übersendet eine goldene Kette für die Gräfin von Waldeck. Freundliche Haltung des Herzogs Moritz gegenüber dem Landgrafen. Die Herzogin klagt dem Bruder, daß Herzog Ernst von Braunschweig (-Grubenhagen) nicht sie, sondern (Margarete) von Pommern zur Frau genommen habe. Herzog Moritz' Stellung dem Schmalkaldischen Kriege gegenüber. Zeitungen über den Krieg
Enthält: 1547 Januar - August. Die Herzogin schickt dem Landgrafen 6000 Gulden für drei Jahre. Herzog Moritz hat sich mit dem Kaiser verbündet. Vermittlungsverhandlungen der Herzogin zusammen mit Fürst Georg von Anhalt, Koadjutor in geistlichen Sachen zu Merseburg und Dompropst zu Magdeburg, und Kurfürst Joachim von Brandenburg zwischen Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen und Herzog Moritz unter Verwendung des Johann v. Arnim, Eustachius v. Schlieben, Wolf v. Bendorf, Eberhard v.d. Tann, des Kanzlers Heinrich Lersner und des Hermann Ungefug sowie Verhandlungen zwischen den Fürsten (Abschriften). Herzog Ulrich von Württemberg hat sich dem Kaiser unterworfen. Vormarsch des Kurfürsten Johann Friedrich in Sachsen. Die Belagerung von Leipzig. Vorschlag der Herzogin für eine Freilassung des Herzogs Heinrich von Braunschweig. Zeitungen: Eroberung der Obergrafschaft Katzenelnbogen durch v. Büren; Rüstungen der Bischöfe von Bamberg und Würzburg; Markgraf Albrecht von Brandenburg. Haltung der sächsischen Städte. Die Herzogin warnt ihren Bruder, sich in eine Festung zu legen. Einsetzung des Julius Pflug zum Bischof von Naumburg. Gerüchte vom Tode des Kaisers. Vordringen der Türken. Haltung Frankreichs. Grenzverhandlungen zu Eger zwischen dem Kaiser und Markgraf Albrecht. Dieser hat zwei Schlösser des Herrn Friedrich v. Schwarzenberg (Schwartzburg) besetzt. Herzog Moritz schlägt vor, die Kinder des Kurfürsten Johann Friedrich, nicht aber diesen selbst zu befriedigen. Religionserklärung des Kurfürsten Moritz. Schreiben des Markgrafen Hans von Brandenburg an Magister Antonius Corvinus, Hofprediger und Superintendenten in Münden, in Religionsangelegenheiten (Abschrift)
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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10.06.2025, 9:13 AM CEST
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