Beverungen, Königliches Amtsgericht
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S 6/5 Ansichtskarten, Nr. 322
S 6/5 Ansichtskarten
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1903
Inhalt: Text: „Wir haben uns mit der lb Hannah sehr gefreut, nur war ihr Aufenthalt bei uns zu kurz. Herzliche Grüße & Küsse für Euch alle Eure Julie. Auch an Eure lb Mutter von uns alle viele Grüße.“ „Dear Florence + Leo. This is a picture of your home Leo. I was on this street with your sister. With love your loving sister Hannah. Herzl. Grüße und Küsse Alexander.“
Hartwig Drope, Holzminden
1
ca. 14 cm x 9cm
Postkarte
Fotograf: Verlag C. Grünewald, Beverungen
Bilder
Die Karte ist an Leopold Himmelstern und seine Frau Florence gerichtet. Leopold Himmelstern war ein jüdischer Kaufmann aus Beverungen. 1887 wanderte er in die USA aus. Seine Schwägerin Hannah Laventhal besuchte 1903 die Familie Leopolds in Beverungen und versendete die Postkarte nach San Francisco, wo Leopold Himmelstern mit seiner Familie lebte. Auch die Geschwister von Leopold Himmelstern notierten einen Gruß an den Bruder auf der Karte. aufgegeben in Beverungen - gesendet nach San Francisco (USA), mehrere Beverungener Gebäude auf der Karte handschriftlich vermerkt
Himmelstern, Leo, Adressat
Laventhal, Hannah, Absender
Beverungen
San Francisco, 578 Mission Street
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ