Nachlass Gottlob Kamm, Minister für politische Befreiung, SPD-Politiker (* 1897, + 1973) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Nachlässe, Verbands- und Familienarchive >> Politische Nachlässe
(1926-1939), 1945-1970
Überlieferungsgeschichte
Laut vertraglicher Vereinbarung vom 29- Januar/24. Februar
1975 übereignete Frau Rosa Kamm, 7080 Schorndorf, Werderstraße 40 den politischen Nachlaß ihres Gatten, des Staatsministers a. D. Gottlob Kamm, dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Weitere Akten folgten im März 1976- Teile des Nachlasses wurden im Hauptstaatsarchiv fotokopiert und die Originale auf Wunsch wieder zurückgegeben. Nach dem Übergabevertrag bedurften Arbeiten, die sich hauptsächlich mit dem politischen Wirken Gottlob Kamm befassen, bis zum 31. Dezember
1995 der Zustimmung von Frau Rosa Kamm bzw. ihrer direkten
Nachkommen.
Inhalt und Bewertung
Kamm, Gottlob (21.10.1897 - 20.11.1973), Mechaniker, Kaufmann, SPD-Politiker; ab 1924 freier Kaufmann und im Nebenberuf Lokalredakteur der "Freien Volkszeitung", bis 1933 Bezirksvorsitzender der SPD im Oberamt Schorndorf/Württemberg, 1943 KZ-Haft, 1945 Bürgermeister von Schorndorf, 1946-1950 Mitglied des Landtages von Württemberg-Baden (SPD), 1946 Staatssekretär für Sonderaufgaben des Landes Württemberg-Baden, 1946-1948 Minister für politische Befreiung von Württemberg-Baden, danach Leiter der Hauptfürsorgestelle Baden-Württemberg in Stuttgart
Enthält: Unterlagen über die Entnazifizierung und sonstige Angelegenheiten, vor allem Material über die Tätigkeit Gottlob Kamms als Minister und sein Eintreten für die Kriegsbeschädigten.
Der umfangmäßig kleine, aber inhaltlich reiche Nachlaß enthält nur Unterlagen ab 1945 insbesondere Quellenmaterial über die Entnazifizierung und über die Tätigkeit Gottlob Kamms als württemberg-badischer Minister für politische Befreiung. Nur eine Fotokopie (in Nr. 29) bezieht sich
auf die Zeit vor 1945.
Der Nachlaß, der teilweise durch Mäusefraß und Feuchtigkeit etwas gelitten hat, wurde im März 1975 und wegen einer Nachlieferung nochmals im März/April 1976 von Archivamtmann Wilfried Braunn geordnet. Er umfaßt 0,5 lfd. m mit 32 Nummern.
Laut vertraglicher Vereinbarung vom 29- Januar/24. Februar
1975 übereignete Frau Rosa Kamm, 7080 Schorndorf, Werderstraße 40 den politischen Nachlaß ihres Gatten, des Staatsministers a. D. Gottlob Kamm, dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Weitere Akten folgten im März 1976- Teile des Nachlasses wurden im Hauptstaatsarchiv fotokopiert und die Originale auf Wunsch wieder zurückgegeben. Nach dem Übergabevertrag bedurften Arbeiten, die sich hauptsächlich mit dem politischen Wirken Gottlob Kamm befassen, bis zum 31. Dezember
1995 der Zustimmung von Frau Rosa Kamm bzw. ihrer direkten
Nachkommen.
Inhalt und Bewertung
Kamm, Gottlob (21.10.1897 - 20.11.1973), Mechaniker, Kaufmann, SPD-Politiker; ab 1924 freier Kaufmann und im Nebenberuf Lokalredakteur der "Freien Volkszeitung", bis 1933 Bezirksvorsitzender der SPD im Oberamt Schorndorf/Württemberg, 1943 KZ-Haft, 1945 Bürgermeister von Schorndorf, 1946-1950 Mitglied des Landtages von Württemberg-Baden (SPD), 1946 Staatssekretär für Sonderaufgaben des Landes Württemberg-Baden, 1946-1948 Minister für politische Befreiung von Württemberg-Baden, danach Leiter der Hauptfürsorgestelle Baden-Württemberg in Stuttgart
Enthält: Unterlagen über die Entnazifizierung und sonstige Angelegenheiten, vor allem Material über die Tätigkeit Gottlob Kamms als Minister und sein Eintreten für die Kriegsbeschädigten.
Der umfangmäßig kleine, aber inhaltlich reiche Nachlaß enthält nur Unterlagen ab 1945 insbesondere Quellenmaterial über die Entnazifizierung und über die Tätigkeit Gottlob Kamms als württemberg-badischer Minister für politische Befreiung. Nur eine Fotokopie (in Nr. 29) bezieht sich
auf die Zeit vor 1945.
Der Nachlaß, der teilweise durch Mäusefraß und Feuchtigkeit etwas gelitten hat, wurde im März 1975 und wegen einer Nachlieferung nochmals im März/April 1976 von Archivamtmann Wilfried Braunn geordnet. Er umfaßt 0,5 lfd. m mit 32 Nummern.
32 Nummern
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ