Reichs-/Bundesbahndirektion Stuttgart: Personalakten der Angestellten, Arbeiter und Beamten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, K 410 III
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Reichs-/Bundesbehörden und Reichs-/Bundesorganisationen >> Geschäftsbereich Reichs-/Bundesverkehrsministerium
1898-1994 (Dienstzeiten)
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Personalakten von Arbeitern, Angestellten und Beamten der Bahn, die, in den Jahren 2000 (Zugang 2000/89, Bü 1-507), 2002 (Zugang 2002/65, Bü 508-828) und 2011 (Zugang 2011/46, Bü 829-2459) eingekommen, bei verschiedenen Eisenbahndienststellen des Direktionsbezirks Stuttgart beschäftigt gewesen sind. Auf Grund von bahninternen Umstrukturierungen waren zum Zeitpunkt der Aussonderung nur noch Reste der ursprünglichen Schriftgutmengen vorhanden. Trotz seines relativ geringen Umfangs vermag dieser Bestand die bislang auf Bahnbeamte (s. K 410 I) begrenzt gewesene Dokumentation der Arbeitswelt Eisenbahn zu ergänzen.
Vorbemerkung: Der in diesem Findbuch erfasste Bestand K 410 III setzt sich zusammen aus Personalakten von Arbeitern und Angestellten bzw. Aushilfsbeamten (sowie einzelnen später verbeamteten Bediensteten) verschiedener Eisenbahndienststellen im Direktionsbezirk Stuttgart, welche nach Ablauf bahninterner Aufbewahrungsfristen (in der Regel 70 Jahre nach Geburt) von der Deutschen Bahn AG Stuttgart ausgesondert und in den Jahren 2000 (Nachlieferung 2002) sowie 2011 dem Staatsarchiv Ludwigsburg übergeben worden sind. Überlieferungsschwerpunkte in chronologischer Hinsicht sind daher Personalakten der Geburtsjahrgänge 1930 und älter, in geografischer Hinsicht hingegen Dienststellen im Raum Leonberg und Stuttgart. Die Tatsache, dass andere Regionen im nördlichen Landesteil weniger, im südlichen fast überhaupt nicht repräsentiert sind, muss darauf zurückgeführt werden, dass aus den ehemals zahlreichen Registraturen der Dienststellen mit eigenständiger Personalverwaltung im Verlauf diverser Umstrukturierungsmaßnahmen der Bahn nur noch Reste älterer Akten betr. ausgeschiedene Mitarbeiter vorhanden waren, als man in den 1990er Jahren mit der zentralen Aufbewahrung, zuletzt in Kellerräumen im Gebäude der früheren Bundesbahndirektion Stuttgart, begonnen hat. Da die unter diesen Bedingungen zur Archivierung gelangten Splitter sich quasi selbst zu einem Bestand formiert hatten, verbot sich jede weitere Auswahl - nach welchem Modell auch immer. Kassiert wurden allerdings vereinzelt vorgefundene jüngere Korrespondenzen mit letztendlich nicht eingestellten Bewerbern sowie versehentlich mitabgelieferte Endlosausdrucke von Personalverwendungsnachweisen. Der den Nutzungsbestimmungen des Bundesarchivgesetzes unterliegende Bestand stellt eine Ergänzung zu den Personalakten der Bahnbeamten in K 410 I dar, da jetzt nicht nur Einzelfallakten betr. Bahnarbeiter (einschliesslich ausländischer "Gastarbeiter"), sondern auch wesentlich mehr Quellen über die Beschäftigung von Frauen im Eisenbahndienst vorliegen. In den Titelaufnahmen erfasst sind u.a. der letzte Dienstort und die Dienstzeit (nur Zugang 2000), die Dienst- bzw. Berufsbezeichnung (nur Zugänge 2000 und 2011) sowie der Geburtsort (nur Zugang 2011). Im August 2001 von Anna Mingoia begonnen, konnte die Bearbeitung des Zugangs 2000/89 (online-Verzeichnung mit Personas-Programm nach numerus currens) im Oktober von Michaela Mingoia zum Abschluss gebracht werden (= Bü 1-507); eine 2002 eingegangene Nachlieferung wurde von Rosa Faraci erschlossen (= Bü 508-828). Frau Christina Kammerer schließlich erfasste 2012 die restlichen Personalakten, die Ende April 2011 aus dem vom Abriss bedrohten Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs gerettet werden konnten (= Bü 829-2459). Der Bestand K 410 III umfasst somit jetzt 2459 Büschel = 10,0 lfd. m. Ludwigsburg, Oktober 2012 Wolfgang Schneider
Der Bestand enthält Personalakten von Arbeitern, Angestellten und Beamten der Bahn, die, in den Jahren 2000 (Zugang 2000/89, Bü 1-507), 2002 (Zugang 2002/65, Bü 508-828) und 2011 (Zugang 2011/46, Bü 829-2459) eingekommen, bei verschiedenen Eisenbahndienststellen des Direktionsbezirks Stuttgart beschäftigt gewesen sind. Auf Grund von bahninternen Umstrukturierungen waren zum Zeitpunkt der Aussonderung nur noch Reste der ursprünglichen Schriftgutmengen vorhanden. Trotz seines relativ geringen Umfangs vermag dieser Bestand die bislang auf Bahnbeamte (s. K 410 I) begrenzt gewesene Dokumentation der Arbeitswelt Eisenbahn zu ergänzen.
Vorbemerkung: Der in diesem Findbuch erfasste Bestand K 410 III setzt sich zusammen aus Personalakten von Arbeitern und Angestellten bzw. Aushilfsbeamten (sowie einzelnen später verbeamteten Bediensteten) verschiedener Eisenbahndienststellen im Direktionsbezirk Stuttgart, welche nach Ablauf bahninterner Aufbewahrungsfristen (in der Regel 70 Jahre nach Geburt) von der Deutschen Bahn AG Stuttgart ausgesondert und in den Jahren 2000 (Nachlieferung 2002) sowie 2011 dem Staatsarchiv Ludwigsburg übergeben worden sind. Überlieferungsschwerpunkte in chronologischer Hinsicht sind daher Personalakten der Geburtsjahrgänge 1930 und älter, in geografischer Hinsicht hingegen Dienststellen im Raum Leonberg und Stuttgart. Die Tatsache, dass andere Regionen im nördlichen Landesteil weniger, im südlichen fast überhaupt nicht repräsentiert sind, muss darauf zurückgeführt werden, dass aus den ehemals zahlreichen Registraturen der Dienststellen mit eigenständiger Personalverwaltung im Verlauf diverser Umstrukturierungsmaßnahmen der Bahn nur noch Reste älterer Akten betr. ausgeschiedene Mitarbeiter vorhanden waren, als man in den 1990er Jahren mit der zentralen Aufbewahrung, zuletzt in Kellerräumen im Gebäude der früheren Bundesbahndirektion Stuttgart, begonnen hat. Da die unter diesen Bedingungen zur Archivierung gelangten Splitter sich quasi selbst zu einem Bestand formiert hatten, verbot sich jede weitere Auswahl - nach welchem Modell auch immer. Kassiert wurden allerdings vereinzelt vorgefundene jüngere Korrespondenzen mit letztendlich nicht eingestellten Bewerbern sowie versehentlich mitabgelieferte Endlosausdrucke von Personalverwendungsnachweisen. Der den Nutzungsbestimmungen des Bundesarchivgesetzes unterliegende Bestand stellt eine Ergänzung zu den Personalakten der Bahnbeamten in K 410 I dar, da jetzt nicht nur Einzelfallakten betr. Bahnarbeiter (einschliesslich ausländischer "Gastarbeiter"), sondern auch wesentlich mehr Quellen über die Beschäftigung von Frauen im Eisenbahndienst vorliegen. In den Titelaufnahmen erfasst sind u.a. der letzte Dienstort und die Dienstzeit (nur Zugang 2000), die Dienst- bzw. Berufsbezeichnung (nur Zugänge 2000 und 2011) sowie der Geburtsort (nur Zugang 2011). Im August 2001 von Anna Mingoia begonnen, konnte die Bearbeitung des Zugangs 2000/89 (online-Verzeichnung mit Personas-Programm nach numerus currens) im Oktober von Michaela Mingoia zum Abschluss gebracht werden (= Bü 1-507); eine 2002 eingegangene Nachlieferung wurde von Rosa Faraci erschlossen (= Bü 508-828). Frau Christina Kammerer schließlich erfasste 2012 die restlichen Personalakten, die Ende April 2011 aus dem vom Abriss bedrohten Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs gerettet werden konnten (= Bü 829-2459). Der Bestand K 410 III umfasst somit jetzt 2459 Büschel = 10,0 lfd. m. Ludwigsburg, Oktober 2012 Wolfgang Schneider
2459 Büschel (24,6 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
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