Kläger: Otto Friedrich von Buchwaldt als Kurator seiner Mutter Anna Dorothea von Buchwaldt, geb. Rantzau, zu Borstel, Troiburg, Kampen und Krummendiek, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Beklagter: Jürgen von Ahlefeldt zu Lindau, Prozessvertreter: Dr. Johann Paul Fuchs, Dr. Gotthard Johann Marquardt, Dr. Georg Friedrich Müeg, Streitgegenstand: Streit um Bezahlung von Geldern durch Anna Dorothea von Buchwaldt an Jürgen von Ahlefeldt
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Kläger: Otto Friedrich von Buchwaldt als Kurator seiner Mutter Anna Dorothea von Buchwaldt, geb. Rantzau, zu Borstel, Troiburg, Kampen und Krummendiek, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Beklagter: Jürgen von Ahlefeldt zu Lindau, Prozessvertreter: Dr. Johann Paul Fuchs, Dr. Gotthard Johann Marquardt, Dr. Georg Friedrich Müeg, Streitgegenstand: Streit um Bezahlung von Geldern durch Anna Dorothea von Buchwaldt an Jürgen von Ahlefeldt
LASH, Abt. 390 Nr. 77
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1688-1693
Enthält: Landgericht 1688-1691, RKG 1693; Erbvertrag vom 06.07.1667 des Heinrich von Ahlefeldt mit seinen Kindern, unter anderem über die Güter Heiligenstedten, Krummendiek und Kampen (Q 31); Auszug aus dem Testament des Heinrich von Ahlefeldt vom 22.07.1667 und ein Kodizill von 1670 (Q 11, Beilage, Q 39); Aktenstücke aus dem Streit um die Erbschaft des Heinrich von Ahlefeldt, um die Einweisung des Jürgen von Ahlefeldt in den Besitz des Gutes Krummendiek, Gerichtskosten 1676-1692
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:55 MEZ