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Kult- u. Schulkosten, OA Gmünd
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 175 Kreisregierung Ellwangen
Kreisregierung Ellwangen >> 18. Kirchen- und Schulsachen >> 18.4 Kult- und Schulkosten
1824, 1844-1905
Enthält: Herlikofen mit Burgholz und Hussenhofen; Iggingen mit Schönhardt; Lautern; Leinzell; Lindach; Mögglingen; Mutlangen; Oberbettringen; Rechberg; Reichenbach; Spraitbach mit Vorderlintal; Straßdorf; Unterböbingen; Waldstetten mit Weilerstoffel; Weiler in den Bergen; Winzingen; Wißgoldingen.
Darin: Kultkostenablösungen zu Herlikofen, Mutlangen, Spraitbach und Weiler in den Bergen, 5 Schr., 1866; Verwaltungsrechtssache des Bauern Josef Rupp und Gen. in Lettenhäusle, Gde. Ruppertshofen, gegen die kath. Schulgemeinde Spraitbach wegen Forderung von Schulumlagebeträgen, Qu. 1-53, 1893-1894; Verwaltungsrechtssache des Schuhmachers Josef Stegmaier in Hinterlintal, Gde. Ruppertshofen, gegen die kath. Schulgemeinde Spraitbach wegen ungerechter Verteilung der von dieser Gemeinde zu erhebenden Schulkosten und Rückerstattung zu viel bezahlter Schulkosten, Qu. 1-24, 1894-1895; Verwaltungsrechtssache der evang. Angehörigen der Teilgemeinde Spraitbach: Postagent Christian Abele und Gen. daselbst gegen die Teilgemeinde Spraitbach wegen Verteilung der evang. und kath. Schulkosten, Qu. 1-42, 1896-1897; Verwaltungsrechtssache des Bauern Josef Rupp und Gen. in Lettenhäusle, Gde. Ruppertshofen, gegen die kath. Schulgemeinde Spraitbach wegen Verteilung der Schulkosten, Qu., 1-46, 1896-1903; Beschwerde des Pfarrers Westermayer und einer Anzahl evang. Ortsangehöriger zu Spraitbach wegen Übernahme der Kosten der kath. Volksschule daselbst auf die Ortsgemeindepflege, Qu. 1-5, 1905.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.