A.d. 1359, im 12. Jahr der Indiktion und im 7. Pontifikatsjahr des Papstes Innocenz VI. decima die Novembris zur Zeit der Vesper legte in seinem eigenen Hof Hertnid, Propst zu Neuenberg bei Fulda (Novi montis prope Fuldam), dem unterzeichneten Notar und den genannten Zeugen eine Urkunde mit spitzovalem (oblongo) Siegel vor; diese, vom 1. April 1359 [Reg. Nr. 263], ist inseriert. Dies sind die Namen der betroffenen Klöster der Konvention von Fulda: St. Michael zu Fulda, Frauenberg, Petersberg (moncium beate Marie, sancti Petri), Neuenberg, Johannesberg bei Fulda und Holzkirchen (Holczkirchin), die Nonnenklöster Thulba (Tulbhe), Blankenau (Blankenouwe), Höchst (Hoeste) und Solnhofen (Sulenhove) sowie die Kollegiatkirchen Rasdorf (Rastorff) und Burschla (Borsla), Diözesen Würzburg (Herb.), Mainz (Mogunt.) und Eichstätt (Eysteten.). Datum wie vor; Zeugen Konrad vom Löwen (de Leone) und Günther, Schüler des Propstes von Neuenberg. Wigand genannt Greve, Kleriker der Diözese Würzburg und kaiserlicher Notar, war bei der Vorlage der Urkunde gemeinsam mit den Zeugen anwesend, hat alles gesehen und gehört, das Instrument geschrieben, in die Form gebracht und mit seinem Signet versehen.

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Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen
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