Die Burg der Landgrafen von Hessen zu Großenbuseck [Ortsteil der Gem. Buseck, Lkr. Gießen], die dazu gehörenden Gärten und dazu folgende Güter und...
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Urk. 14, 4632
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Drahe, Nr. 2
A I u, von Drahe sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe T >> Tr-Tw >> Trohe, von
1490 Januar 02
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Burg der Landgrafen von Hessen zu Großenbuseck [Ortsteil der Gem. Buseck, Lkr. Gießen], die dazu gehörenden Gärten und dazu folgende Güter und Rechte: 1.) ein Hof zu Krofdorf [heute Krofdorf-Gleiberg, Ortsteil der Gem. Wettenberg, Lkr. Gießen] mit Äckern, Wiesen und Zubehör; 2.) ein Gut zu Wißmar [Ortsteil der Gem. Wettenberg, Lkr. Gießen] (Wiessemar); 3.) ein Haus im Dorf Buseck [Alten-Buseck, Ortsteil der Gem. Buseck, Lkr. Gießen] und ein Berg genannt Kornberg; 4.) ein Drittel des Gerichts zu Treis [Treis an der Lumda, Stadtteil von Staufenberg, Lkr. Gießen]; 5.) die Vogtei zu Mainzlar [Stadtteil von Staufenberg, Lkr. Gießen] unter Staufenberg und zu Selbach [Wüstung in der Gemarkung Gonterskirchen, Stadt Laubach, Lkr. Gießen]; die Güter hatten bereits die Brüder Wigand und Kraft von Trohe und deren Vorfahren zu Lehen getragen. Die Belehnung beinhaltet auch die eventuelle weibliche Lehnsfolge. Die Burg soll den Landgrafen von Hessen offen stehen.
Belehnte/r: Philipp von Trohe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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