Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Johann, Abt des Stiftes Fulda (Fulde), ist von Graf Johann zu Ziegenhain und Nidda (Czigenhain, Nydde) durch redliche Botschaft gebeten worden, ih...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1435 Februar 18
Ausfertigung, Pergament (15,7 x 21,0 cm) mit anhängendem Siegel (stark beschädigt, ausgebrochen und Siegelbild mit Abriebspuren)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: feria sexta post Valentini martiris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann, Abt des Stiftes Fulda (Fulde), ist von Graf Johann zu Ziegenhain und Nidda (Czigenhain, Nydde) durch redliche Botschaft gebeten worden, ihm das Schloss Eisenbach (Eysenbach) mit aller seiner Zubehörung zu leihen; er belehnt ihn deshalb damit, wie seine Eltern und er es bisher von dem Abt und dem Stift gehabt haben.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Lehen Briff über Eysenbach von Abt Johann zu Fulda Graff Johan zu Zigenhain gegeben A(nn)0 1435"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt Johann von Fulda Siegelankündigung: "Des zu bekentnisse ist unser großer Inges(igil) an disen brieff gehangen vesterlich damit v(er)sigelt"
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: HStAD, F 27 A Nr. 74/3 (Abschrift von um 1470, beglaubigt durch Heinrich von Ehringshausen (Eringeßhusen) und Ludwig von Wildungen dem Jüngeren)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 517
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.