Magdalena Hanhöferin, geborene Muettingerin, Witwe des Veit Hanhöfer, Organist zu Hagnau, verkauft Maria Anna Schwendner, geborene Seyfarthin von Klettenberg, Witwe des Christoph Bernhard von Schwendner, fürstlich konstanzischer Hofrat in Meersburg, für 1123 fl Reichs- und Landswährung ihre in der Vogei Hagnau gelegenen 5 Vierling Reben im Kreuzacker, die aus 5 Stücklein bestehen, gelegen zwischen den Reben Philipp Erlinspiels und der Erben des Mathias Knoblauch. Sie geben dem Kloster Salem jährlich je 2 Imi Vesen und Hafer als Bodenzins. Verkauft werden ferner 6 Vierling Reben im Burgstall samt 1 Vierling Wiese dabei zwischen der Baustraße und den Reben des Konrad Boll, bestehend aus 2 Stücklein. Sie geben jährlich als Bodenzins dem Patron zu Hagnau 1 Eimer 4 Quart und dem Kloster Weingarten 8 Quart Wein. Schließlich werden verkauft 3 1/2 Vierling Reben im Ruechenholz zwischen den Reben Simon Gsellers und Konrad Ehemanns von Deisendorf, bestehend aus 2 Stücklein samt 1/2 Vierling Graswasen, welche dem Kloster Weingarten 1 Eimer 6 Quart Wein als Bodenzins geben, letztlich 3 Vierling Reben im Hundsrücken zwischen Melchior Ainser und Antoni Keeser, die aus einem Stück bestehen und jährlich dem Kloster 8 Quart Wein Bodenzins geben. Davon hat die Verkäuferin 735 fl an Kapital und aufgelaufenen Zinsen sowie 388 fl an Bargeld empfangen. Die genannten Güter wurden von der Käuferin dem Kloster Weingarten käuflich überlassen laut einem von ihr und Johann Georg Hepp ("Höpp"), Stadtschreiber in Meersburg, als Beistand gesiegelten Rückvermerk vom 22. November 1731.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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