Bernhard von Hanau, Chorherr zu Bamberg, und sein Bruder Kraft, Domherr zu Würzburg, verkaufen mit Zustimmung ihres Bruders Ulrich an ihre Schwester Irmgard von Hanau, Klosterfrau zu Gerlachsheim, und das Kloster daselbst eine Gült von 4 Maltern Korn, 2 Maltern Weizen und 4 Maltern Hafer von dem Fronhof zu Dittigheim, 2 Maltern und 2 Metzen Korn sowie einem halben Fastnachtshuhn von einer halben Hufe zu Rinderfeld um 51 Pfund Heller oder um 72 Gulden.
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Bernhard von Hanau, Chorherr zu Bamberg, und sein Bruder Kraft, Domherr zu Würzburg, verkaufen mit Zustimmung ihres Bruders Ulrich an ihre Schwester Irmgard von Hanau, Klosterfrau zu Gerlachsheim, und das Kloster daselbst eine Gült von 4 Maltern Korn, 2 Maltern Weizen und 4 Maltern Hafer von dem Fronhof zu Dittigheim, 2 Maltern und 2 Metzen Korn sowie einem halben Fastnachtshuhn von einer halben Hufe zu Rinderfeld um 51 Pfund Heller oder um 72 Gulden.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 43 Nr. 1453
Konv. 023 Dittigheim - Gülten
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 43 Pfalz
Pfalz >> Spezialia badischer Orte >> Dittigheim Stadt Tauberbischofsheim, Main-Tauber-Kreis
1348 Juni 24 (Johannes Bapt.)
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Die Siegel der Aussteller und des Ulrich von Hanau fehlen
Siegelbeschreibung: Die Siegel der Aussteller und des Ulrich von Hanau fehlen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:02 MESZ
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