Die Stände des "Niederländischen und Westfälischen Kreises quittieren dem Grafen Bernhard zur Lippe über 10 000 Taler, die der Graf dem Kreispfennigmeister Dietrich Münz übergeben hat, und die laut Beschluß des Kreistages zu Dortmund zur Expedition gegen den Grafen Johann von Rietberg verwendet werden sollen. Der Betrag soll zu Michaelis 1558 in Lemgo zurückbezahlt werden. Falls das nicht geschieht, soll der Graf zur Lippe eine jährliche Rente von 500 Talern bis zur Ablösung erhalten. Die Stände übernehmen dafür insgesamt und einzeln Bürgschaft. Von den Siegeln Herzog Wilhelms von Jülich-Kleve-Berg des Elekten Wilhelm von Münster, des postulierten Bischofs Johann von Osnabrück, des Abtes von Stablo und Prüm Christoph von Manderscheid, Graf Ottos von Schaumburg, Graf Albrechts von Hoya und der Stadt Köln sind nur noch die gut erhaltenen des Grafen von Schaumburg und des Grafen von Hoya an Presseln vorhanden.
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