Madern Krieg und seine Ehefrau Eva zu Neunheim für den ersten Stamm, Konrad Ruel und seine Ehefrau Anna, Heinrich Ruel, seine Ehefrau Else, Johann...
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NACHWEIS
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 6 1501-1540
1530 Juli 25
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Jakobstag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Madern Krieg und seine Ehefrau Eva zu Neunheim für den ersten Stamm, Konrad Ruel und seine Ehefrau Anna, Heinrich Ruel, seine Ehefrau Else, Johann Ruel und seine Ehefrau Dorothea sowie Arnold Gerker und seine Ehefrau Hilgard, alle wohnhaft zu Neunheim, für den zweiten Stamm, Kunze Krein und ihre Kinder Anders und Gele, dessen Ehefrau, wohnhaft zu Neunheim, der Licher Bürger Konrad Muß und seine Ehefrau Else, Bastian und seine Ehefrau Margarethe, Heinz und seine Ehefrau Gele, alle Bürger zu Wetzlar, sowie Schwester Barbara zu Grünberg, für den dritten Stamm, Grete Ruel und ihre Kinder Peter und Hans Pfeifer, Bürger zu Hermannstein, und seine Ehefrau Kreine, Else und Anna für den vierten Stamm, bekunden, dass sie dem Grafen Philipp v. Solms-Münzenberg für eine ungenannte Summe Geldes ihren auf dem Blasbacher Grund gelegenen Wald, genannt den Ruelwald, verkauft haben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Eckhard Riedesel und Ludwig Holzapfel v. Vetzberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 35 - Ausf., Perg., von 2 anh. Sg. Nr. 1 gut erh., Nr. 2 abgef.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Madern Krieg und seine Ehefrau Eva zu Neunheim für den ersten Stamm, Konrad Ruel und seine Ehefrau Anna, Heinrich Ruel, seine Ehefrau Else, Johann Ruel und seine Ehefrau Dorothea sowie Arnold Gerker und seine Ehefrau Hilgard, alle wohnhaft zu Neunheim, für den zweiten Stamm, Kunze Krein und ihre Kinder Anders und Gele, dessen Ehefrau, wohnhaft zu Neunheim, der Licher Bürger Konrad Muß und seine Ehefrau Else, Bastian und seine Ehefrau Margarethe, Heinz und seine Ehefrau Gele, alle Bürger zu Wetzlar, sowie Schwester Barbara zu Grünberg, für den dritten Stamm, Grete Ruel und ihre Kinder Peter und Hans Pfeifer, Bürger zu Hermannstein, und seine Ehefrau Kreine, Else und Anna für den vierten Stamm, bekunden, dass sie dem Grafen Philipp v. Solms-Münzenberg für eine ungenannte Summe Geldes ihren auf dem Blasbacher Grund gelegenen Wald, genannt den Ruelwald, verkauft haben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Eckhard Riedesel und Ludwig Holzapfel v. Vetzberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 35 - Ausf., Perg., von 2 anh. Sg. Nr. 1 gut erh., Nr. 2 abgef.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ