C Rep. 060-51 Gesellschaft für die gesamte Hygiene der DDR (GH) (Bestand)
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C Rep. 060-51
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 7 Kammern und Körperschaften, Parteien, Organisationen und Vereine >> C 7.2 Verbände und Vereine
1960 - 1978
Vorwort: C Rep. 060-51 Gesellschaft für die gesamte Hygiene der DDR (GH)
1. Geschichte
Die Gesellschaft für die gesamte Hygiene der DDR wurde am 2. Oktober 1954 gegründet und unterstand als medizinisch-wissenschaftliche Dachgesellschaft auf dem Gebiet der Hygiene dem Ministerium für Gesundheitswesen der DDR. Ihre Aufgabe sah die Gesellschaft in der Koordination und Nutzbarmachung der hygienischen Forschung, wozu sie eng mit anderen wissenschaftlichen Gremien, staatlichen Organisationen und gesellschaftlichen Einrichtungen sowie den Hygienegesellschaften anderer sozialistischer Länder kooperierte.
1961 erfolgte eine Neukonstituierung, bei der die bisher bestehenden Sektionen in eigene Fachgesellschaften umgewandelt wurden. Dazu gehörten u. a. die Gesellschaft für Rehabilitation in der DDR und die Gesellschaft für Sozialhygiene der DDR.
Die Selbstauflösung der Gesellschaft erfolgte im Januar 1990 durch mehrheitlichen Beschluss auf einer Delegiertenkonferenz.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 30 Akten (0,45 lfm) mit der Laufzeit 1960-1978. Er beinhaltet Akten zu: Gesellschaft für die gesamte Hygiene der DDR (GH).- Gesellschaft für Rehabilitation in der DDR (Vorstand, Mitglieder, Tagungen, Kongresse).- Gesellschaft für Sozialhygiene der DDR (Satzungen) mit Sektion "Gesundheitsschutz der Frau" und Sektion "Ehe und Familie" (Mitglieder, Tagungen, Kongresse).
Die Überlieferung wurde während der Bearbeitung des Bestandes C Rep. 118 Magistrat von Berlin, Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen, aufgefunden. Ein Referatsleiter dieser Abteilung war als engagiertes Mitglied der Gesellschaft tätig und hat in diesem Zusammenhang die hier verzeichneten Unterlagen verwahrt.
Im Rahmen eines Archivpraktikums hat Herrn Daniel Ristau den Bestand im Jahre 2006 bearbeitet. Weitere Ergänzungen erfolgten im Jahre 2016.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin. [Ergänzung 2017]
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: LAB C Rep. 060-51, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 118-01 Magistrat von Berlin, Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen
BA DQ 101 Generalsekretariat der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften beim Ministerium für Gesundheitswesen der DDR 1969-1990
4. Literatur
Gesellschaft für die gesamte Hygiene der DDR. In: Herbst, Andreas, Ranke, Winfried, Winkler, Jürgen: So funktionierte die DDR, Bd. 2, Reinbek bei Hamburg 1994, S. 619 f.
Zeitschrift für die gesamte Hygiene und ihre Grenzgebiete (mit Mitteilungsblatt der Gesellschaft), Berlin 1955-1991.
Matthes, Th.; Roland L.; Spaar, H.: Die medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR. Geschichte - Funktion - Aufgaben, Berlin 1981.
Berlin, August 2016 / Januar 2024 Dr. Heike Schroll / Kerstin Bötticher
1. Geschichte
Die Gesellschaft für die gesamte Hygiene der DDR wurde am 2. Oktober 1954 gegründet und unterstand als medizinisch-wissenschaftliche Dachgesellschaft auf dem Gebiet der Hygiene dem Ministerium für Gesundheitswesen der DDR. Ihre Aufgabe sah die Gesellschaft in der Koordination und Nutzbarmachung der hygienischen Forschung, wozu sie eng mit anderen wissenschaftlichen Gremien, staatlichen Organisationen und gesellschaftlichen Einrichtungen sowie den Hygienegesellschaften anderer sozialistischer Länder kooperierte.
1961 erfolgte eine Neukonstituierung, bei der die bisher bestehenden Sektionen in eigene Fachgesellschaften umgewandelt wurden. Dazu gehörten u. a. die Gesellschaft für Rehabilitation in der DDR und die Gesellschaft für Sozialhygiene der DDR.
Die Selbstauflösung der Gesellschaft erfolgte im Januar 1990 durch mehrheitlichen Beschluss auf einer Delegiertenkonferenz.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 30 Akten (0,45 lfm) mit der Laufzeit 1960-1978. Er beinhaltet Akten zu: Gesellschaft für die gesamte Hygiene der DDR (GH).- Gesellschaft für Rehabilitation in der DDR (Vorstand, Mitglieder, Tagungen, Kongresse).- Gesellschaft für Sozialhygiene der DDR (Satzungen) mit Sektion "Gesundheitsschutz der Frau" und Sektion "Ehe und Familie" (Mitglieder, Tagungen, Kongresse).
Die Überlieferung wurde während der Bearbeitung des Bestandes C Rep. 118 Magistrat von Berlin, Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen, aufgefunden. Ein Referatsleiter dieser Abteilung war als engagiertes Mitglied der Gesellschaft tätig und hat in diesem Zusammenhang die hier verzeichneten Unterlagen verwahrt.
Im Rahmen eines Archivpraktikums hat Herrn Daniel Ristau den Bestand im Jahre 2006 bearbeitet. Weitere Ergänzungen erfolgten im Jahre 2016.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin. [Ergänzung 2017]
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: LAB C Rep. 060-51, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 118-01 Magistrat von Berlin, Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen
BA DQ 101 Generalsekretariat der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften beim Ministerium für Gesundheitswesen der DDR 1969-1990
4. Literatur
Gesellschaft für die gesamte Hygiene der DDR. In: Herbst, Andreas, Ranke, Winfried, Winkler, Jürgen: So funktionierte die DDR, Bd. 2, Reinbek bei Hamburg 1994, S. 619 f.
Zeitschrift für die gesamte Hygiene und ihre Grenzgebiete (mit Mitteilungsblatt der Gesellschaft), Berlin 1955-1991.
Matthes, Th.; Roland L.; Spaar, H.: Die medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR. Geschichte - Funktion - Aufgaben, Berlin 1981.
Berlin, August 2016 / Januar 2024 Dr. Heike Schroll / Kerstin Bötticher
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
08.01.2027, 12:19 MEZ